Traditionelle lateinische Messe: Vatikan korrigiert "Tippfehler" in neuer Verfassung

Ein Priester zelebriert die traditionelle lateinische Messe (TLM) in der Basilika San Pancrazio in Rom.
Foto: Thoom/Shutterstock

Der Vatikan hat einen Absatz in seiner neuen Verfassung korrigiert, in dem die traditionelle lateinische Messe als "außerordentliche Form des römischen Ritus" bezeichnet wurde.

Die Journalistin Diane Montagna berichtete am 24. März, dass der Wortlaut der Konstitution im italienischen Text auf der Website des Vatikans geändert worden sei.

Wie CNA Deutsch meldete, wurded die TLM in der neuen Verfassung der Kurie als "forma extraordinaria" bezeichnet. Gerade diesen Begriff – den Papst Benedikt XVI. mit Summorum Pontificum verwendete – wollte Papst Franziskus jedoch mit einem umstrittenen Dekret abschaffen: In seinem Schreiben "Traditionis Custodes", das innerkirchlich Bedauern,  scharfe KritikUnverständnis und vor allem viel Leid unter Gläubigen ausgelöst hat, wird die TLM zum "Ritus" deklariert. 

Das neue Grundgesetz, das am 19. März veröffentlicht wurde, liegt bisher nur in italienischer Sprache vor – trotz seines lateinischen Titels. Es war ein knappes Jahrzehnt in Arbeit und soll vom Kardinalsrat vorbereitet worden sein, einem von Papst Franziskus persönlich zusamengestellten Beraterstab, in dem auch der deutsche Kardinal Reinhard Marx sitzt. 

Hannah Brockhaus trug zur Berichterstattung bei.

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