Verlängert: Forschungsprojekt zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Kirche in Deutschland

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Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" wird auf Anraten und Empfehlung des Forschungskonsortiums um neun Monate bis September 2018 verlängert.

Aufgrund des Umfangs und auch der Komplexität ist dieser Schritt notwendig, so eine Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz. Nachdem sich auch der Beirat der als "MHG-Studie" bekannten Projekts dafür ausgesprochen hatte, habe der Ständige Rat auf seiner jüngsten Sitzung dieser Verlängerung zugestimmt.

Das Forschungskonsortium, das die Deutsche Bischofskonferenz seit März 2014 mit der Studie beauftragt hat, wird von Prof. Harald Dreßing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim als Verbundkoordinator geleitet. Neben dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim (Prof. Harald Dreßing, Prof. Hans-Joachim Salize) sind das Kriminologische Institut der Universität Heidelberg (Prof. Dieter Dölling, Prof. Dieter Hermann), das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg (Prof. Andreas Kruse, Prof. Eric Schmitt) und der Lehrstuhl für Kriminologie der Universität Gießen (Prof. Britta Bannenberg) Mitglieder des Forschungskonsortiums.

Hintergrund

Am 28. August 2013 war das Forschungsprojekt von der Deutschen Bischofskonferenz ausgeschrieben worden. Im März 2014 wurde der Beschluss für das Forschungskonsortium gefasst. Bischof Stephan Ackermann betonte bei der Vorstellung des neuen Projektes: "Wir wollen Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche – um der Opfer willen, aber auch, um selbst die Verfehlungen zu sehen und alles dafür tun zu können, dass sie sich nicht wiederholen."

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