Zahl der Betroffenen unklar: Paderborn bestätigt Kommunionsentscheidung

Ein Priester verteilt den Leib Christi am Barmherzigkeitssonntag, 8. April 2018, auf dem Petersplatz
Foto: CNA Deutsch / Daniel Ibanez
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Das Erzbistum Paderborn hat bestätigt, dass Erzbischof Hans-Josef Becker protestantischen Ehepartnern von Katholiken den Empfang der heiligen Kommunion "in Einzelfällen" zukünftig ermöglicht. Wie viele Ehepaare davon betroffen sind, ist jedoch unklar.

Auf Anfrage von CNA Deutsch übermittelte das Generalvikariat den gestern gemeldeten Wortlaut von Erzbischof Becker, demzufolge der - nach Kritik aus Rom nun als "Orientierungshilfe" veröffentlichte - Wortlaut der "pastoralen Handreichung" eine "geistliche Hilfe für die Gewissensentscheidung in seelsorglich begleiteten Einzelfällen" für betroffene Ehepaare ist.

Dabei stehe "ein ernsthaftes geistliches Bedürfnis des Einzelnen im Vordergrund, die Eucharistie zu empfangen" - es gehe jedoch um "keine allgemeine Zulassung zum Kommunionempfang", betont Erzbischof Becker.

Zahl der Betroffenen unklar

Wie viele Paare davon potentiell betroffen sind: Darüber könne das Erzbistum jedoch keine Aussage machen, so die Antwort gegenüber CNA Deutsch.

Auf die Frage, ob es auch eine Regelung für protestantische Ehepartner mit Blick auf andere Sakramente geben wird, und ob etwa erwartet werde, dass ein evangelischer Ehepartner vor dem Empfang der Kommunion auch eine Beichte ablegt, antwortete das Generalvikariat: "Im Erzbistum Paderborn gelten die allgemeinen Regeln des Rechts der Katholischen Kirche."

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