Kommentar

Der heilige Martin einer der Wappenscheiben des Kreuzgangs im Kloster Wettingen im Kanton Aargau (Schweiz). Die Zisterzienser-Abtei wurde 1227 gegründet und 1841 aufgehoben. / Badener via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Nächstenliebe – Wie geht das? Eine ganz, ganz praktische Gebrauchsanleitung (Teil 1)

7. November 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

In drei Teilen präsentiert Monsignore Florian Kolfhaus praktische Tipps für jedermann, die Liebe zu unseren Mitmenschen zu trainieren.

François Marius Granet malte 1825 diese Darstellung einer jungen Bäuerin, die einen Ablass kauft.  / Gemeinfrei

Der Ablass – Den gibt’s doch gar nicht mehr! Ein Kommentar zum Reformationsfest

31. Oktober 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Über Sinn und Bedingungen des Ablasses – und warum die Menschen seiner heute genauso bedürfen wie vor 500 Jahren. 

Die Dynamik von Versuchung und Sünde buchstäblich in einer Nuss-Schale. / Raedon via Pixabay

Wie man am Besten Affen fängt – Ein Kommentar zur Dynamik von Versuchung und Sünde

23. Oktober 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Heute in genau vier Wochen endet das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit. In den vergangenen Monaten hat die Kirche in besonderer Weise dazu aufgerufen, wie der verlorene Sohn durch die weit offenstehende Tür der Beichte ins Haus des Vaters zurückzukehren.

Rosenkranz / Lawrence OP via Flickr (bearbeitet)

Der Rosenkranz – Schule des kontemplativen Betens. 7 konkrete Tipps für "Fortgeschrittene"

18. Oktober 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Da ich so viele positive Rückmeldung zu dem vor vierzehn Tagen erschienenen Beitrag zum Rosenkranz erhalten habe, möchte ich – es ist Halbzeit im Rosenkranzmonat Oktober! – nochmals sieben Tipps vorstellen; diesmal im Hinblick darauf, wie wir mit der Perlenschnur an der Hand lernen können, innerlich zu beten.

Ein strenger Blick von Notre Dame auf Paris. / Tiffany via Pixabay

Frohbotschaft oder Drohbotschaft – Ein Kommentar zur Barmherzigkeit

9. Oktober 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Der groß gedruckte Warnhinweis "Rauchen gefährdet ihre Gesundheit" genügt nicht mehr. Zigarettenpackungen müssen in der Europäischen Union auch Bilder von entzündeten Beinen, vergilbten Zähnen oder Patienten auf der Intensivstation zeigen. Brüssel hat den durch Nikotin und Teer verursachten Krankheiten den Krieg erklärt und sich entschieden, mit Drohbotschaften die Bevölkerung aufzuklären?

Ein Pilger betet den Rosenkranz auf dem Petersplatz vor der Generalaudienz mit Papst Franziskus am 29. Oktober 2014.  / CNA/Daniel Ibanez

Perle für Perle, Schritt für Schritt durch Maria zu Jesus: 12 Tipps zum Rosenkranzmonat

3. Oktober 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

In der Neuzeit war es immer wieder das Rosenkranzgebet so vieler Christen, das ihnen Frieden und Freiheit gebracht hat.

Die drei Erzengel Michael (links), Raphael (Mitte) und Gabriel führen Tobias, den Sohn des Tobit im gleichnamigen Buch des Alten Testaments: Das Gemälde Francesco Botticini entstand 1470.  / The Bridgeman Art Library via Roberta F., Wikimedia (Gemeinfrei)

Von Michael und seinen himmlischen Freunden: Zum Monat der heiligen Engel (Teil 2)

29. September 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

"Das Fest des Erzengels Michaels erinnert uns daran, dass sie es immer noch ist, und wir Schulter an Schulter mit den Engeln kämpfen, um eines Tages ihre Mitbürger im himmlischen Jerusalem zu sein."

Eine Wahlurne / CNA/Rama via Wikimedia (bearbeitet)

Warum wir eine Wahlpflicht brauchen

26. September 2016

Von AC Wimmer

Als Spektakel kaum zu überbieten ist, was unter dem Begriff "Wahlkampf" gerade in den USA abläuft. Neben anderen Aspekten – dazu gehört ein bizarrer Unterhaltungswert – brennt nicht nur Katholiken dort eine Frage unter den Nägeln: Für welchen Kandidaten kann ich bitte stimmen?

Wallfahrtskirche Sossau / CNA/Umanyar79 via Wikimedia (bearbeitet)

Das bayerische Loreto – Ein Kommentar zum Monat der heiligen Engel (Teil 1)

26. September 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Engel haben Hochkonjunktur. Nicht nur in der Esoterikszene gibt es detaillierte Anleitungen, wie man mit den ausseridischen Lichtgestalten in Kontakt treten kann, um sich Gesundheit, Wohlstand und beruflichen Erfolg zu sichern, sondern auch in jedem Schreibwarenladen kann man Glückwunschkarten mit herzigen Englein kaufen.

Der Petersdom. / Vassilis738 via Pixabay

Die Welt soll Jesus sehen! Über die Kirche als Antlitz Christi in der Welt

21. September 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Wer Jesus nicht kennt, weiß nicht, wer Gott ist. Er ist die Offenbarung des großen Geheimnisses, dem sich der Verstand zwar nähern kann, um zu erkennen, dass es Gott gibt, aber  doch nie in dieses Mysterium eintreten kann, es sei denn durch den Glauben. Geheimnisses Gottes.

Schmerz und Tränen: Maria in der Darstellung des Meisters des Stauffenberger Altars, entstanden um 1460.  / Vincent Desjardins via Wikimedia (CC BY 2.0)

Die Jungfrau in Geburtswehen – Ein Kommentar zum Fest der Schmerzen Mariens

15. September 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Es gibt wohl kaum einen schmerzhafteren und zugleich glücklicheren Moment im Leben einer Mutter als den der Geburt. Neues Leben kommt zur Welt durch die Bereitschaft der Frau, Mühe, Leid und Not auf sich zu nehmen.  

Papst Benedikt XVI. am 28. August 2010. / L'Osservatore Romano

10 Jahre danach: Die Lektion der "Regensburger Rede" für die Kirche, Medien, Politik

12. September 2016

Von AC Wimmer

Heute sind es genau zehn Jahre: Im Festsaal der Universität Regensburg, an der der junge Joseph Ratzinger als Professor gelehrt hatte, hielt Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 eine folgenreiche Vorlesung. Ihr Titel war  "Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen".  

Eine Missionarin der Nächstenliebe auf dem Petersplatz bei der Messe für die heilige Mutter Teresa von Kalkutta am Montag, 5. September.
 / CNA/Daniel Ibanez

Der Engel der Armen am Ölberg. Zur Mystik der heiligen Mutter Teresa

5. September 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Die Welt zu retten ist zu wenig. Es geht um jede Seele!

"Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers": Das Gemälde von Caravaggio soll um 1609 gemalt worden sein. Es hängt im Stadtschloß von Madrid, dem Palacio Real. / Gemeinfrei

Wenn Christen den Kopf verlieren: Ein Kommentar zum Fest der Enthauptung des hl. Johannes

29. August 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Zuerst hat Herodes seinen Kopf verloren, dann Johannes der Täufer.  

Aus der Karlskirche in Wien: Die Allegorie der Demut, Fresko von Johann Michael Rottmayr; entstanden 1714. / Wolfgang Sauber via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Was ist eigentlich Demut? – Gehorsam und Dienst nach Vorschrift?

26. August 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Ein Nuntius erzählte einmal, dass er – er war erst vor wenigen Tagen in seiner neuen Mission angekommen – bemerkte, dass jeden Abend das Untergeschoss des Hauses hell erleuchtet, die elektrische Lampe vor dem Bild der Madonna aber gelöscht war.

Die Aufnahme Mariens in den Himmel in einer Darstellung von Charles-Antoine Bridan aus dem Jahre 1772, zu sehen in der Kathedrale von Chartres. 
 / CNA/Loic LLH via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Ein großes Zeichen am Himmel – Wenn die Sterne von Maria sprechen

14. August 2016

Von Monsignore Florian Kolfhaus

Die Kirche feiert die Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel. Sie blickt heute nach oben und sucht das "große Zeichen", von dem die Liturgie spricht, wenn sie aus der Offenbarung des Johannes zitiert: "Es erschien ein großes Zeichen am Himmel, eine Frau bekleidet mit der Sonne, der Mond zu ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt."

Eine Seemöwe / Unsplash via Pixabay

Ausbruch aus dem Gefängnis? – Das neue Schreiben des Papstes, "Vultum Dei quaerere"

Er ist der berühmteste und vielleicht auch beliebteste Verbrecher, oder besser gesagt Aus-Brecher, Frankreichs. Michael Vaujour, heute 61 Jahre alt, saß 27 Jahre im Gefängnis, davon 15 in Einzelhaft.

Maria Magdalena in einer Darstellung des Malers Georges de La Tour. / Wikimedia (Gemeinfrei)

Die heilige Maria Magdalena – Zeugin und Büßerin

Papst Franziskus hat den Gedenktag der heiligen Maria Magdalena zum Fest erhoben und damit die Bedeutung der Frau unterstrichen, deren Füße zum ersten Mal das leere Grab nach der Auferstehung Christi betreten haben und die den Aposteln erzählt hat, dass sie dem Herrn begegnet sei.

Von den Nazis hingerichtet: Der selige Franz Jägerstätter. / CNA/Plakat zur Seligsprechung (bearbeitet)

Christus ins Herz gebrannt: Der Selige Franz Jägerstätter. Ein Kommentar.

Franz Jägerstätter, der unter dem Pontifikat von Papst Benedikt XVI. 2007 selig gesprochen wurde, ist bekannt für seine mutige Gewissensentscheidung, den Wehrdienst im Dritten Reich verweigert zu haben.

Das kostbarste Blut / g215 via shutterstock.com

Vergossene Liebe – Der Monat des kostbaren Blutes. Ein Kommentar.

Der heilige Johannes XXIII. war ein großer Verehrer des kostbaren Blutes. Diese Andacht scheint überholt – nicht nur, weil das traditionell am 1. Juli gefeierte Fest des kostbaren Blutes aus dem Kalender gestrichen wurde. "Blut zu verehren" erscheint wenigstens sonderbar oder weckt Assoziationen an "blutrünstig", also an Gewalttätiges und Erschreckendes.