Neue ZDFneo-Serie „Bauchgefühl“ als „Umerziehungsprogramm“ für Abtreibung

Lena und Felix aus der ZDFneo Serie „Bauchgefühl”
Screenshot

In der neuen ZDFneo-Dramaserie „Bauchgefühl“ geht es um eine Frau, die ungewollt schwanger wird und abtreibt. Nach Ansicht der Bundesvorsitzenden der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski, verfolgt die Serie ein klares Lernziel für die Zuschauer: „Frauen haben das absolute Recht, über die Tötung ihres ungeborenen Kindes selbst zu entscheiden. Gründe müssen sie dafür keine nennen, auch der Vater hat das schlicht zu akzeptieren.“

Pünktlich zur angekündigten Veröffentlichung des Berichts einer Kommission der Bundesregierung zur Frage der vorgeburtlichen Kindstötung erschien die Serie: Die Kommission forderte eine Neuregelung des Abtreibungsparagrafen im Strafgesetzbuch und äußerte sich darüber hinaus positiv zu Leihmutterschaft und Eizellspende.

Die Serie „Bauchgefühl“ hat zwei Protagonisten – Lena und ihren Mann, den selbstständigen Grafiker Felix. Eine moderne „Doppelverdiener-Ehe“, die nur auf den ersten Blick gleichberechtigt erscheint, in der aber in Wirklichkeit die Frau „die Hosen anhat“.

Die entscheidende Szene der ZDFneo-Miniserie ist jene, in der Lena ihrem Mann eröffnet, dass sie schwanger ist. Felix ist überglücklich über diese Nachricht und sagt: „Na, aber, das ist doch der Wahnsinn! Das ist doch schön!“

Doch seine Frau Lena holt ihn schnell auf den Boden der Tatsachen zurück: „Ich will das nicht! Schwanger sein, das Kind. Ist einfach der falsche Zeitpunkt.“

Felix versucht seine Frau durch konstruktive Vorschläge umzustimmen, aber Lena bleibt stur und beharrt auf ihrer Argumentationslinie: „Es ist mein Körper und meine Entscheidung!“ Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird diese Argumentation nur noch wiederholt und untermauert.

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Auch Lenas neue „feministisch“ eingestellte Frauenärztin unterstützt sie in ihrer Entscheidung. Auf Lenas Wunsch nach einer Abtreibung antwortet sie schlicht: „In Ordnung.“

Für Kaminski ist die Serie eine Art „Umerziehungsprogramm“ durch die „Mainstreammedien“, um „ideologische Ziele“ der derzeitigen Regierung durchzusetzen.

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„Zumindest legen Umfragen dies nahe, nach denen nicht einmal eine Mehrheit der Ampel-Wähler es gut finden, wenn Babys vor der Geburt zur Tötung freigegeben werden“, erklärt die ALfA-Vorsitzende.

Die Deutschen sollten mit der „Holzhammermethode eingeprügelt bekommen, dass Abtreibungen großartig sind“. Wer für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder eintrete, so vermittle es die Serie, hänge „einer absurden Idee nach, die völlig aus der Zeit gefallen ist“.

Kaminski stellte klar: „Nur wird das nicht funktionieren. Die Wahrheit, dass ein ungeborenes Kind ein Mensch ist, dass seine Tötung niemals glücklich machen kann, dass Abtreibungen die größten Friedenszerstörer sind, lässt sich nicht mit einem Hammer erschlagen. Auch nicht, wenn ihn die Bundesfamilienministerin schwingt.“