Sie wollen sich “dem Ernst der Stunde stellen”: In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die deutschen Bischöfe zur Umsetzung von sieben Maßnahmen verpflichtet. Darin geht es darum, “mehr als bisher die Begegnung mit Betroffenen zu suchen”, Fachleute und Anlaufstellen zu Rate zu ziehen, Personalakten zu standardisieren, Monitoring einzuführen – und zuletzt wird der Wunsch geäußert zu “klären, wer über die Täter hinaus institutionell Verantwortung getragen hat”.
Der detusche "Kommunionstreit" ist weiter ungelöst: In der Frage des Kommunionempfangs für protestantische Ehepartner gibt es weiterhin keine Einigkeit unter den deutschen Bischöfen.
Kürzlich tagte bei der UN in Genf die Gruppe von Regierungsexperten für "tödliche selbstständige Waffensysteme". Ich habe mit Monsignore Mauro Cionini vom Heiligen Stuhl Genf über das Thema dieser "Legal Autonomous Weapons" (LAWs) gesprochen.
Angesichts der Kirchenkrise über die Vertuschung sexuellen Missbrauchs hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, über sexuellen Missbrauch bei der heiligen Messe zur Eröffnung der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gepredigt.
Der Psychiater und Chefarzt meldet in seiner Stellungnahme erhebliche Bedenken an
"Wir haben nur 15 Sommer mit unseren Kindern, danach gehen die lieber mit ihren Freunden ins Freibad oder in die Eisdiele und fahren das erste Mal ohne Eltern in die Ferienfreizeit."
Knapp 5.500 Teilnehmer zählte die Berliner Polizei beim diesjährigen Marsch fürs Leben in Berlin.
Die Missbrauchsvorfälle in der Kirche sind "beschämend" und ein "Skandal" – das hat der Regensburger Weihbischof Josef Graf beim Gebetstag um die Seligsprechung der Therese Neumann in Konnersreuth gesagt.
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat in einer Pressemitteilung seine Teilnahme am diesjährigen "Marsch fürs Leben" in Berlin verteidigt.
Am kommenden Dienstag, dem 25. September, wird die Studie zum aktuellen Missbrauchs- und Vertuschungsskandal innerhalb der Katholischen Kirche vorgestellt.
Der "Marsch fürs Leben" hat eine lange Tradition.
Die deutschen Bischöfe haben nun die vorab in Auszügen veröffentlichte Missbrauchstudie erhalten, nachdem der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer dies öffentlich einforderte, wie CNA Deutsch berichtete.
Seit einigen Jahren fahre ich jährlich zum "Marsch fürs Leben" nach Berlin. Ja. Die Zahl der Teilnehmer ist seit den letzten Jahren gestiegen und das ist auch gut so. Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen Gesicht zeigen und der Politik klarmachen, dass die schwächsten Glieder der Gesellschaft mehr Schutz brauchen. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, einen Kampf gegen Windmühlen zu führen.
"Wir brauchen die Studie dringend. Noch heute! Es ist ein Unding, wenn die Studie der Zeit und dem Spiegel vorliegt, die Auftraggeber sie aber noch nicht in Händen halten", so Clemens Neck.
"Vor allem aber sollten wir hier in Deutschland dankbar sein und Demut zeigen vor dem Luxus, den wir hier erleben dürfen."
"Tief bedrückt, erschüttert und beschämt sind wir von der Realität sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in der katholischen Kirche."
Auch wenn "New Age"-Schriften, Yoga-Varianten und alle möglichen esoterischen Praktiken rund um "Selbstfindung" in der katholischen Kirche zu finden sind – sogar in Klostergemeinschaften, Priesterseminaren und katholischen Bildungswerken: Das bedeutet nicht, dass diese gut zu heißen sind, so Kardinal Paul Josef Cordes in seinem aktuellen Buch.
In einer ersten Reaktion der Deutschen Bischofskonferenz hat Bischof Stefan Ackermann kritisiert, dass mehrere Medien am heutigen 12. September die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht haben, die den Missbrauch Minderjähriger durch Priester und Ordensleute in Deutschland in den Jahren 1946 bis 2014 dokumentiert.
"Religionen, Glaubens und andere Wertesysteme: Gemeinsam zur Förderung gleicher Bürgerrechte" - So lautete das Motto einer eintägigen Veranstaltung, die Ende Juni bei den Vereinten Nationen in Genf stattfand. Das Thema ist jedoch zeitlos und seine Umsetzung noch in den Kinderschuhen.
"Der Skandal hebt die anderen Erfahrungen nicht auf, sondern verlangt neben rechtsstaatlicher Aufklärung vor allem nach Gläubigen, die zeigen, dass Kirche ein Ort des Glaubens und der Heimat ist."