In der römische Kirche Santa Maria in Traspontina in der Via de la Conciliazione, nur wenige Meter vom Vatikan entfernt, finden vom 4. bis 27. Oktober Veranstaltungen mit ausgeprägt synkretistischem Charakter statt, in denen sich indigene Traditionen Amazoniens mit christlichen Bezügen vermischen.
Der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, wies darauf hin, es sei abscheulich und eine Beleidigung Gottes, die Amazonassynode zu benutzen, um ideologische Pläne wie jenen der Priesterweihe für verheiratete Männer einzuführen.
Der Vatikan hat am heutigen Mittwoch mitgeteilt, dass ein italienischer Journalist – dessen Aussagen nicht zum ersten Mal korrigiert werden mussten – sich nicht präzise ausdrückte mit seiner Aussage, dass Papst Franziskus die Göttlichkeit Christi geleugnet habe.
Der gebürtige Österreicher gilt als einflußreiche Figur der Amazonas-Synode
In der Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Franziskus die Katholiken gewarnt, ihren Glauben nicht in eine Ideologie zu verwandeln,
In den Vollversammlungen vom Dienstag, dem 8. Oktober, haben sich mehrere Synodenväter im Rahmen der Amazonassynode zugunsten der Verteidigung des Zölibats der Priester in der katholischen Kirche ausgesprochen.
Die 176 Synodenväter, die gestern bei Abend bei der zweiten Vollversammlung in der Synodenaula anwesend waren, haben sowohl die Mitglieder der Kommission gewählt, die das Abschlussdokument erarbeiten werden und jene, die der Kommission für Information angehören sollen.
Einige religiöse Gegenstände, die durch einen Priester geweiht worden sind, können mit der Zeit und aufgrund der Nutzung kaputt gehen. Trotzdem sollte jeder Katholik ehrfürchtig mit ihnen umgehen und sie auf eine angemessene Weise entsorgen.
Eine Ordensschwester aus Kolumbien, die an der Amazonas-Synode teilnimmt, sagte am Montag, dass ihre Gemeinde und die anderen Ordensgemeinschaften von Frauen eine große Rolle im Leben der katholischen Kirche im Amazonasgebiet spielen
Ein Appell zur Diskretion und des Vertrauens auf die Führung des Heiligen Geists: In seinen einleitenden Bemerkungen zur Amazonas-Synode am Montag hat Papst Franziskus einerseits die Teilnehmer aufgefordert, dem Heiligen Geist zu folgen, andererseits aber nicht alles öffentlich zu machen.
Mit einer flammenden Predigt – und wiederholter Verwendung der Metapher des Feuers – hat Papst Franziskus die mit Spannung erwartete Amazonas-Synode eröffnet. Bei der Feier des heiligen Messopfers im Petersdom am heutigen Sonntag sowie beim Gebet des Angelus am Mittag bat der Papst zudem um Gebet für das Bischofstreffen – und redete den Hirten der Kirche ins Gewissen, ihrer Herde zu dienen:
Papst Franziskus hat am Samstag 13 neue Kardinäle kreiert und jeden von ihnen ermutigt, um die Gnade zu bitten, ein mitfühlendes Herz wie Christus zu haben.
Bei einer Veranstaltung in den vatikanischen Gärten am gestrigen Freitag wurden Beobachtern zufolge Darstellungen geschnitzter schwangerer Frauen beschworen, Tänze abgehalten und ein symbolischer Baum gepflanzt. Danach überreichte man dem Papst einen schwarzen Ring.
An diesem Wochenende beginnt im Vatikan die Amazonas-Synode. Die Stimmung ist geladen.
In den nächsten Tagen beginnt in Rom die Bischofssynode für Amazonien, die vom Papst einberugen wurde, um "neue Wege für die Evangelisierung dieses Teils des Volkes Gottes" zu finden. Das Instrumentum Laboris, das am 17. Juni veröffentlicht worden war, stieß jedoch auf Kritik.
Papst Franziskus hat die Seligsprechung des ehrwürdigen Dieners Gottes Stefan Wyszyński genehmigt.
US-Außenminister Michael Pompeo hat bei seinem gestrigen Besuch des Vatikans die massiven Verletzungen der Religionsfreiheit und anderer Menschenrechte in China angesprochen.
Ein Jesuitenpater aus Burkina Faso hat Geschichte geschrieben und als erster Afrikaner den renommierten Joseph-Ratzinger-Preis erhalten, zusammen mit dem kanadischen Philosophen Charles Taylor.
Papst Franziskus hat den 62-jährigen maltesischen Bischof Mario Grech zum Pro-Sekretär der mit Spannung erwarteten Amazonas-Synode ernannt.
Die Führung durch den Heiligen Geist ist ein wesentlicher Bestandteil, um das Evangelium mit anderen zu teilen und sie zu Christus zu bringen: Das hat Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz gesagt.