Am kommenden Dienstag betet die Weltkirche für China

Die spektakuläre Sheshan Basilika thront auf einem weithin sichtbaren Hügel.
Foto: Michele via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
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Am kommenden Dienstag, 24. Mai, begeht die katholische Kirche wieder den alljährlichen Gebetstag für die Kirche in China. Papst Benedikt XVI. hat diesen im Jahr 2007 eingeführt. Alle Katholiken sind an diesem Tag eingeladen, im Gebet sich mit den Christen in China vereinen.

Der 24. Mai ist der Tag der traditionellen Wallfahrt zum größten chinesischen Marienheiligtum Sheshan in der Nähe von Shanghai.

Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilt, rufen auch in diesem Jahr Bischöfe der deutschen Bistümer die Christen zum mitmachen auf.

Bambergs Erzbischof Ludwig Schick erklärte zum Gebetstag: "Die Religionsfreiheit ist der katholischen Kirche weltweit ein zentrales Anliegen". Die staatliche Einmischung in kirchliche Angelegenheiten – unter anderem bei der Ernennung von Bischöfen, der Besetzung von Ämtern und der theologischen Ausbildung – stelle eine große Belastung für das kirchliche Leben dar, so der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der DBK

Erzbischof Schick: "Bitten wir darum, dass der christliche Glaube, der in der Liebe wirksam wird, in diesem großen Land sich frei entfalten und weitergegeben werden kann. Mögen sich auch die Kirche und die Christen in China stärker in die Gesellschaft zum Wohl der Menschen einbringen können. Ebenso soll das kulturelle Erbe Chinas in der internationalen Gemeinschaft sowie in der weltweiten Kirche fruchtbar werden."

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