Bischof Mario Grech neuer Generalsekretär der Bischofssynode

Papst Franziskus und Bischof Mario Grech
Foto: Diözese Gozo / Vatican Media via Facebook

Papst Franziskus hat am Mittwoch offiziell bestätigt, dass Bischof Mario Grech der neue Generalsekretär der Bischofssynode ist.

Grech ist somit Nachfolger des italienischen Kardinals Lorenzo Baldisseri, der als Generalsekretär unter anderem den von Tumulten erschütterten und mit dem Schreiben Amoris Laetitia beendeten Familiensynoden diente.

Das Presseamt des Heiligen Stuhls teilte am 16. September mit, dass der Papst den maltesischen Bischof nun offiziell auf dieses Amt berufen habe, nachdem er einen Tag zuvor den Rücktritt von Kardinal Lorenzo Baldisseri, der seit 2013 als Generalsekretär gedient hatte, angenommen hatte.

Grech, der emeritierte Bischof von Gozo, wurde am 2. Oktober 2019 zum Pro-Generalsekretär der Bischofssynode ernannt und diente seitdem an der Seite Baldisseris.

Als Bischof von Gozo war Grech einer der Autoren der scharf kritisierten "pastoralen Leitlinien" Maltas zur Interpretation des – nach wie vor in der Kirche widersprüchlich ausgelegten – achten Kapitels von Amoris Laetitia.

Eine von Grechs Hauptaufgaben wird die Vorbereitung der bevorstehenden Synode zur Synodalität sein, die für Oktober 2022 geplant ist. 

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