Bischof Voderholzer betont den Wert des kirchlichen Brauchtums

Bischof Rudolf Voderholzer
Foto: Bistum Regensburg

Bei einer Podiumsdiskussion des Bayerischen Trachtenverbands am Samstag betonte der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer den Wert des kirchlichen Brauchtums.

In Verbindung mit religiösem Brauchtum, festlicher Kleidung und "einem Gang mehr" beim Mittagessen werde der Sonntag zu einem Geschenk für Familie und Gemeinschaft, so Voderholzer laut Bistum Regensburg. Auch wenn die Hintergründe von Feiertagen wie Ostern und Pfingsten nicht mehr so bekannt seien wie früher, erfreuten sie sich weiterhin großer Beliebtheit.

Es sei wichtig, derartige Traditionen neu zu erschließen.

"Lehrer ermutigte Bischof Rudolf deshalb, auf Feiertage oder Namenstage einzugehen", so das Bistum Regensburg. "Er erinnere sich an seinen Lateinlehrer, der seinem Schüler Josef zum Namenstag hausaufgabenfrei gab."

Um den Erhalt des Brauchtums mache er sich trotzdem keine Sorgen, so Voderholzer. Zum 1. Forum der Jugendarbeit des Bayerischen Trachtenverbands hatten sich etwa 300 Ehrenamtliche, vorwiegend Jugendleiter, aus 22 Gauverbänden versammelt.

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