Kardinal Marx: "Wir brauchen eine erneuerte Rede von Gott"

Kardinal Reinhard Marx
Foto: Paul Badde / EWTN.TV

Kardinal Reinhard Marx hat zum 50-jährigen Bestehen des Berufs der Pastoralreferenten synodalen Geisten als inneren "Aufbruch" charakterisiert – "gehen, nicht stehenbleiben". Man müsse alles entfernen, "was den Blick auf das absolute Geheimnis Gottes und auf das Christusereignis verdunkelt".

"Wir brauchen eine erneuerte Rede von Gott", forderte der Erzbischof von München und Freising am Samstag. "Wir müssen die Botschaft vom Reich Gottes wieder in den Blickpunkt rücken, damit sein Reich wieder in unserer Mitte sichtbar wird." Andererseits dürfe man nicht "die konkrete Situation und das konkrete Leben" vernachlässigen, sondern müsse darauf hören, "was die Zeichen der Zeit uns zu sagen haben".

Vor diesem Hintergrund werde "eine neue Epoche des Christentums durch alle Turbulenzen hindurch" anbrechen, zeigte sich der Kardinal überzeugt.

Über den Beruf der Pastoralreferenten sagte Marx, es handle sich um "einen großen Schatz, der weiterführt und der, auch immer wieder kritisch, den Weg des Volkes Gottes begleitet".

"Ich möchte mir nicht vorstellen, was das Erzbistum ohne die Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten wäre", so Marx beim Festakt nach der Messe. Es sei wichtig, dass die "Kirche weiter ihren Lernweg geht". Es werde sich zwar "Vieles in der Kirche ändern", aber die Botschaft Jesu "wird nicht zu Ende gehen".

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