Kenia und Klima: Dafür sammeln diesmal die Sternsinger

Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt waren im Petersdom beim Neujahrsgottesdienst 2016.
Foto: © Romano Siciliani / Kindermissionswerk
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Segen bringen, Segen sein: Meistens sind es die Ministranten der Pfarrei, die unter diesem Motto von Tür zu Tür ziehen. Eine halbe Million "Sternsinger" ist jedes Jahr um Dreikönig, den 6. Januar, unterwegs, um – verkleidet als die Heiligen Drei Könige – mit Kreide "Christus Mansionem Benedicat" über die Türen der Häuser ihrer Gemeinde zu schreiben.

Neben dem als "C + M + B" geschriebenen Segenswunsch bringen die jungen Christen in 12.500 Pfarrgemeinden auch einen guten Zweck mit, für den sie im Namen des in Aachen ansässigen Kindermissionswerks sammeln. 

Anfang 2017 ist dieses Geld für die Minderheit der Turkana im Nordwesten Kenias bestimt, wie das Kindermissionswerk mitteilte. Das semi-nomadische Hirtenvolk sei besonders vom Klimawandel betroffen, so das Kindermissionswerk in seiner Begründung. "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!" heißt dementsprechend das Leitwort der 59. "Aktion Dreikönigssingen".

"Mit ihrem Engagement bauen Kinder in Deutschland Brücken zu Kindern in aller Welt", so Prälat Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks in einer Mitteilung der Organisation.

"Eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft"

An das Engagement der Sternsinger erinnerte der Papst in seinem Grußwort an die deutsche Fußballnationalmannschaft, die er am vergangenen 14. November im Vatikan in Audienz empfing: "Besonders dankbar bin ich in diesem Zusammenhang für eure Unterstützung der Sternsinger", so Franziskus in seinem Grußwort. Dies trage "zum Aufbau einer gerechteren und solidarischeren Gesellschaft bei", so der Papst.

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