Liebe ist der versteckte Dienst, den wir an anderen leisten, sagt Franziskus

Papst Franziskus begrüßt Pilger bei der Generalaudienz zum Jubeljahr der Barmherzigkeit am 12. März 2016
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy
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Liebe: Das ist mehr als nur nette Worte und Dinge tun, sagte Papst Franziskus am heutigen Samstag bei der dritten Generalaudienz zum Jubeljahr der Barmherzigkeit. Liebe bedeute, sich selbst zu vergessen und anderen zu dienen, so wie Jesu die Füße der Jünger gewaschen habe.

“In dem er den Aposteln die Füße wusch, wollte Jesus und zeigen, wie Gott sich zu uns verhält, und uns ein Beispiel des ‘neuen Gebots’ geben, einander zu lieben wie er uns geliebt hat”, so sehr, dass er sein Leben für uns hingegeben habe — so Papst Franziskus.

Liebe ist “der konkrete Dienst, den wir einander tun”, sagte er. Ein “demütiger Dienst, in Stille und Verstecktheit geleistet”, betonte der Papst, so wie Jesus gesagt habe, dass die linke Hand nicht wissen sollte, was die rechte tue.

Die besonderen Generalaudienzen zum Jahr der Barmherzigkeit finden einmal pro Monat statt. Bei der heutigen, dritten, setzte Franziskus seine Katechesen über die Barmherzigkeit fort, wie sie in der Heiligen Schrift zu lesen ist — und verwies dabei auf die Passage, in der Jesus den Jüngern nach der Fußwaschung die Frage stellt, ob sie verstehen, was er da für sie tue.

Wenn er ihnen die Füße wasche, dann zeige er ihnen damit, dass auch sie die Füße anderer waschen müssten, so Franziskus. Anderen zu dienen bedeute, die Gaben des Heilige Geistes einzusetzen, damit die Gemeinschaft wachse. Wer sich selbst vergesse, um anderen zu dienen, der liebe, so Papst Franziskus.

 

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