Neuer Generalvikar für das Bistum Eichstätt

Der designierte Generalvikar Pater Michael Huber MSC
Foto: pde-Foto: Norbert Staudt
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Pater Michael Huber wird neuer Generalvikar des Bistums Eichstätt. Der 54-jährige Ordenspriester der Gemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare tritt die Nachfolge von Isidor Vollnhals (69) an.

Das gab Bischof Gregor Maria Hanke am heutigen Dienstag, 18. Dezember, bekannt. 

Pater Huber wird zum 1. Februar als stellvertretender Generalvikar beginnen, und dann ab 1. September Nachfolger von Generalvikar Vollnhals, der nach Erreichen der Altersgrenze im Sommer 2019 in den Ruhestand treten wird. 

Der studierte Theologe und Betriebswirt leitet seit 2009 die Pfarrei St. Johannes in Eichstätt-Rebdorf. Innerhalb seiner Ordensgemeinschaft gehört er seit 2001 dem Provinzialrat der süddeutsch-österreichischen Provinz an. Er ist Vorsitzender des Financial Advisory Board (FAB) der Herz-Jesu-Missionare in Rom, einem Gremium, das für die Finanzen des Ordens weltweit zuständig ist.

Mit Pater Michael Huber habe er einen in vielen Bereichen der Seelsorge und des geistlichen Lebens erfahrenen Priester für das Amt des Generalvikars gewinnen können, so Bischof Gregor Maria Hanke.

Huber stammt aus Monheim im Bistum Eichstätt. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst als Sanitäter absolvierte er zunächst ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft an der Universität Augsburg, das er mit dem Diplom als Ökonom (dipl. oec. univ.) abschloss. Unmittelbar danach begann er 1991 in Salzburg das Noviziat in der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare, für die er dann 1996 die Ewige Profess ablegte. Von 1992 bis 1997 studierte er für seinen Orden Diplomtheologie und Religionspädagogik in Salzburg. Nach Abschluss des Studiums wurde er 1997 zum Diakon und 1998 in Donauwörth zum Priester geweiht. Bis 2004 unterrichtete er an der Realschule Heilig Kreuz in Donauwörth in den Fächern Religionslehre, Wirtschafts- und Rechtslehre. Zugleich betreute er als Pfarradministrator die Pfarrei Zirgesheim (Diözese Augsburg).

Ab 2004 war Pater Huber als Novizenmeister in Nitra (Slowakei) für die Ausbildung und Begleitung des Ordensnachwuchses der süddeutsch-österreichischen Provinz verantwortlich. 2009 übernahm er die Leitung der Pfarreien Eichstätt-Rebdorf und Obereichstätt. Mit Unterbrechung von einem Jahr als Novizenmeister des europäischen Noviziats in Myross Wood (Irland) ist Pater Michael Huber seitdem als Pfarrer und Religionslehrer in Eichstätt und auch als Seelsorger im Kinderdorf Marienstein tätig.

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