Papst Franziskus empfängt deutsche Bischöfe bei ad-limina-Besuch

Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen, 17. November 2022
Foto: Vatican Media

Papst Franziskus hat am Donnerstag die deutschen Bischöfe anlässlich ihres ad-limina-Besuchs im Vatikan in Audienz empfangen. Die Audienz habe etwa zwei Stunden gedauert, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Donnerstagnachmittag mitteilte.

Es sei eine „offene Gesprächsrunde“ gewesen, „bei der die Bischöfe ihre Fragen und Themen anbringen konnten und der Papst individuell antwortete“.

Erst am Ende erwähnte die Mitteilung der DBK: „Im Gespräch kamen auch Aspekte des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland und des weltweiten synodalen Prozesses zur Sprache.“ Ansonsten sei es etwa „um Überlegungen zur Seelsorge in veränderter Zeit“ gegangen, „um das Selbstverständnis des priesterlichen und bischöflichen Amtes, um das Engagement von Laien in der Kirche sowie um die Herausforderung, wie Evangelisierung im Kontext einer säkularen Welt gelingen kann“.

„Außerdem konnten die Bischöfe über ihre Erfahrungen in den (Erz-)Bistümern und dem weltweiten kirchlichen Engagement berichten“, hieß es weiter. „Die Frage nach politischer Verantwortung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer Perspektive für den Frieden, angesichts globaler und regionaler Konflikte, prägte die Begegnung.“

Bei einer weiteren Begegnung der deutschen Bischöfe mit den Leitern mehrerer vatikanischer Dikasterien werde man erneut besonders über den Synodalen Weg sprechen.

Am Mittwoch war es bei einem Treffen mit Kardinal Mario Grech, der für die Weltsynode zur Synodalität zuständig ist, bereits um dieses Thema gegangen. Man habe sich über die jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven ausgetauscht, berichtete die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) unter Berufung auf Teilnehmer an dem Treffen.

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