Papst Franziskus erinnert an die Rumänienreise im Zeichen Marias bei Generalaudienz

Papst Franziskus begrüßt Pilger auf dem Petersplatz am 5. Juni 2019
Foto: Daniel Ibanez / CNA Deutsch
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Über seine Apostolische Reise nach Rumänien hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz am heutigen Mittwoch gesprochen. Dabei unterstrich er die Notwendigkeit christlicher Einheit und Barmherzigkeit.

Der stark marianisch geprägte Besuch des Papstes dauerte vom 31. Mai bis 2. Juni und betonte unter dem Motto Marias die Einheit, auch und gerade mit den Geschwistern der Orthodoxie.

Franziskus weihte auf seiner Reise die Jugendlichen und Familien der Gottesmutter, besuchte das Marienheiligtum von Schomlenberg und sprach sieben griechisch-katholische Märtyrer des Kommunismus selig. 

Zur Generalaudienz erinnerte der Papst daran, wie wichtig das Zeugnis dieser sieben seligen Bischöfe auch heute sei.

"Einer dieser neuen Seligen, Bischof Iuliu Hossu, schrieb während seiner Gefangenschaft: 'Gott hat uns in diese Dunkelheit des Leidens gesandt, um Vergebung zu schenken und für die Bekehrung aller zu beten.'"

Wenn man an die schrecklichen Folterungen denke, denen die Märtyrer ausgesetzt waren, seien diese Worte ein Zeugnis der Barmherzigkeit, so der Papst weiter.

In Rumänien hatte Franziskus auch - unter anderem bei einem Treffen mit Angehörigen einer Roma-Gemeinde - gegen Diskriminierung von anderen gesprochen und die Katholiken aufgerufen, sich gegen säkulare Ideologien zu wehren, die heute ein geschwächtes Europa "kolonisieren", wie er auf der Rückreise noch einmal vor Journalisten bekräftigte.

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