Papst Franziskus: Im Marienmonat Mai täglich den Rosenkranz für den Frieden beten

Papst Franziskus beim Regina Coeli, dem Gebet, das in der Osterzeit den Engel des Herrn ablöst.
Foto: CNA/Alexey Gotovskiy

Bei seiner Ansprache zum heutigen Regina Coeli hat Papst Franziskus die Gläubigen dazu aufgerufen, im Marienmonat Mai täglich den Rosenkranz für den Frieden zu beten. Der Heilige Vater rief dabei erneut dazu auf, die "perverse Spirale der Gewalt" in der Ukraine zu beenden und ehrte besonders die Journalisten, die im Kampf um Pressefreiheit ihr Leben lassen mussten.

Der Mai gilt in der Katholischen Kirche – ebenso wie der Oktober – traditionell als Marienmonat. "Meine Gedanken gehen sofort zur ukrainischen Stadt Mariupol, der Stadt Mariens, die barbarisch bombardiert und zerstört worden ist", sagte Franziskus nach dem Regina-Coeli-Gebet. "Auch heute und von hier aus erneuere ich den Aufruf, dass sichere humanitäre Korridore errichtet werden für die Menschen, die dort im Stahlwerk eingeschlossen sind. Ich leide und weine, wenn ich an die Leiden der Bevölkerung der Ukraine denke, besonders an die Schwächsten, die Älteren, die Kinder."

Der Pontifex warnte vor weiteren Eskalationen und rief zu Diplomatie und Dialog auf. Wörtlich sagte er:

"Wenn man es wirklich will, darf es keine Eskalation der Gewalt gegeben. Die Waffen müssen schweigen. Ich bitte euch, ergebt euch nicht der Logik der Gewalt, der perversen Spirale der Waffen! Man möge den Weg des Dialogs und des Friedens einschlagen. Beten wir darum!"

Papst Franziskus gedachte am heutigen 1. Mai, der auch in Italien als "Tag der Arbeit" gefeiert wird, der Arbeiter, besonders jenen, die bei der Arbeit verunglückt sind. Weiter erinnerte der Heilige Vater, dass am 3. Mai der "Welttag der Pressefreiheit" gefeiert wird.

"Ich ehre die Journalisten, die persönlich für dieses Recht bezahlen", so der Papst, "ein besonderes Danke an diejenigen, die uns mit Mut über die Wunden der Menschheit informieren."

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