Papst Franziskus ruft alle Katholiken auf: An Weihe Russlands und der Ukraine beteiligen

Papst Franziskus im Heiligtum Unserer Lieben Frau von Fatima in Portugal am 12. Mai 2017.
Foto: Agentur LUSA

Papst Franziskus hat einen Brief geschrieben, in dem er alle Katholiken auffordert, sich am Freitag in ihren Pfarreien zu versammeln, um den Akt der Weihe der Welt, insbesondere Russlands und der Ukraine, an das Unbefleckte Herz Mariens zu beten.

Der Vatikan veröffentlichte das Schreiben des Papstes zwei Tage vor der für Freitag, den 25. März, geplanten Weihe der Ukraine und Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens.

Er lade ein, so der Papst, sich am Freitag diesem Akt anzuschließen, und "die Priester, Ordensleute und die übrigen Gläubigen zum gemeinsamen Gebet in die Kirchen einzuladen, damit sich das heilige Volk Gottes einmütig und innig im Gebet an die Muttergottes wenden kann", so Papst Franziskus in dem Brief, der an alle Bischöfe der Welt geschickt wurde.

Papst Franziskus fügte seinem Brief auch den Text des Weihegebetes bei, damit alle Katholiken es am Hochfest der Verkündigung gemeinsam beten können. CNA Deutsch hat den vollen Wortlaut veröffentlicht.



Dieser Akt der Weihe soll ein Akt der Weltkirche sein, die in diesem dramatischen Augenblick durch die Mutter Jesu, die auch unsere Mutter ist, den Schmerzensschrei aller Leidenden zu Gott erhebt, um ein Ende der Gewalt zu erflehen und die Zukunft unserer Menschheitsfamilie der Königin des Friedens anzuvertrauen, so der Papst.

Der Pontifex wird die Weihe während einer Bußfeier vornehmen, die er um 17.00 Uhr Ortszeit im Petersdom feiern wird.

Franziskus erklärte, er wolle die Nationen, die sich im Krieg befinden, der Jungfrau Maria anvertrauen, als Antwort auf die "zahlreichen Bitten des Volkes Gottes". Der Brief des Papstes wurde am 21. März in der Erzbasilika St. Johannes im Lateran unterzeichnet und von der deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht.

"Fast ein Monat ist nun vergangen seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine", der täglich unermessliches Leid über das leidgeprüfte Volk bringt und den Weltfrieden bedrohte, so Papst Franziskus.

"In dieser dunklen Stunde ist die Kirche dringend aufgerufen, beim Fürsten des Friedens Fürsprache einzulegen und denjenigen beizustehen, die die Folgen des Konflikts an ihrem eigenen Leib zu spüren bekommen."

Courtney Mares trug zur Berichterstattung bei.

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