Papst Franziskus spricht "tief empfundenes Beileid" zum Tod von Königin Elisabeth II. aus

Papst Franziskus und Königin Elisabeth II.
Foto: Vatican Media

Nach dem Tod von Königin Elisabeth II. im Alter von 96 Jahren am Donnerstag hat Papst Franziskus dem neuen König Charles III. und der königlichen Familie sein "tief empfundenes Beileid" ausgesprochen. Elisabeth war seit 1952 die Herrscherin über das Vereinigte Königreich sowie zahlreiche Staaten des Commonwealth, darunter Kanada und Australien. Die Königin bzw. der König ist zugleich das weltliche Oberhaupt der Anglikaner.

"Gerne schließe ich mich allen, die ihren Verlust betrauern, an und bete für die ewige Ruhe der verstorbenen Königin", so Papst Franziskus in einem Telegramm. Der Pontifex würdigte das Leben von Elisabeth, "in dem sie unermüdlich dem Wohl der Nation und des Commonwealth diente, ihr Beispiel der Pflichterfüllung, ihr unerschütterliches Zeugnis des Glaubens an Jesus Christus und ihre feste Hoffnung auf seine Verheißungen".

"Indem ich ihre edle Seele der barmherzigen Güte unseres himmlischen Vaters anvertraue, versichere ich Eure Majestät meiner Gebete, dass der allmächtige Gott Euch mit seiner unerschütterlichen Gnade unterstützen wird, während Ihr nun Eure hohe Verantwortung als König übernehmt", erklärte Franziskus an König Charles gewandt. "Ihnen und allen, die das Andenken an Ihre verstorbene Mutter in Ehren halten, rufe ich eine Fülle göttlicher Segnungen zu, als Unterpfand für Trost und Stärke im Herrn."

Begegnung mit Päpsten

Insgesamt ist Elisabeth II. fünf Päpsten begegnet. Ein Jahr vor ihrer Thronbesteigung traf sie 1951 auf Papst Pius XII. Zehn Jahre später begegnete sie Papst Johannes XXIII. Gleich dreimal kam es zu Begegnungen mit Papst Johannes Paul II.: 1980, 1982 und 2000. Im Jahr 2010 reiste Papst Benedikt XVI. in das Vereinigte Königreich, wo er auch auf die Königin traf. Zuletzt empfing Papst Franziskus die Monarchin im Jahr 2014 im Vatikan.

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