Papst Franziskus wird Fronleichnamsmesse und -prozession nicht zelebrieren

Papst Franziskus mit dem Allerheiligsten Altarsakrament zur Feier von Fronleichnam im Petersdom am 14. Juni 2020.
Foto: Vatican Media

Papst Franziskus wird aufgrund seiner Kniebeschwerden und der "besonderen liturgischen Erfordernisse" nicht Hauptzelebrant der Messe sein und auch nicht die Prozession am Fronleichnamsfest persönlich anleiten.

Das teilte der Vatikan am Montag mitteilte.

Am Freitag hatte Papst Franziskus bereits seine für Juli geplante Reise in den Kongo und nach Südsudan verschoben.

"Auf Bitten seiner Ärzte und um die Ergebnisse der Therapie, der er sich wegen seines Knies unterzieht, nicht zu gefährden, ist der Heilige Vater gezwungen, seine Apostolische Reise in die Demokratische Republik Kongo und in den Südsudan mit Bedauern zu verschieben", so Vatikansprecher Matteo Bruni.

"Es tut mir wirklich sehr, sehr Leid, dass ich diese Reise verschieben musste, die mir sehr am Herzen liegt", erklärte Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag. "Ich bitte euch um Entschuldigung. Beten wir gemeinsam, dass ich mit der Hilfe Gottes und der Hilfe der Ärzte sobald wie möglich zu euch reisen kann. Wir wollen optimistisch sein!"

In den vergangenen Jahren fand in Rom wegen der Corona-Einschränkungen keine päpstliche Fronleichnamsprozession statt. In den Jahren 2018 und 2019 feierte Papst Franziskus die Messe mit anschließender Prozession jeweils in einer römischen Pfarrei.

Traditionell war die Messfeier in der Lateranbasilika und die anschließende Prozession von dort zur Basilika Santa Maria Maggiore – eine Praxis, die auch Papst Franziskus bis einschließlich 2017 beibehalten hatte.

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