Neueste Nachrichten: Ordensleute

Synodaler Weg / Synodaler Weg / Max von Lachner

Ordensleute ziehen Fazit nach Ende des Synodalen Wegs

„Faule Kompromisse jedoch, die das Ziel aus den Augen verlieren, werden keinen dauerhaften Bestand haben wie z. B. die Beschränkung einer Zulassung von Frauen* zum sakramentalen Ordo.“

Ein Portrait der Familie /  Ragheed Nenwaya

Irakische Familie feiert vier Ordensberufungen

4. März 2023

Von Georgena Hababba

In der christlichen Kleinstadt Karakosch in der irakischen Provinz Ninive mit ihren nur 35.000 Einwohnern gibt es immer wieder Familien, deren Söhne oder Töchter ihr Leben als Priester, Mönche oder Nonnen verbringen. Doch selbst für diese Stadt ist es einzigartig, dass es in einer Familie gleich mehrere Ordensleute gibt. Die Familie Al-Banna hat acht Kinder, von denen sich die Hälfte für die Ehe und die andere Hälfte für das Ordensleben entschieden hat. "Unser Haus war eine Oase, in der geweihte Priester, Mönche und Diakone lebten, und wir hörten oft Hymnen und Gebete", sagt Bruder Noiran. Diese liebevolle Umgebung, so die Geschwister, habe ihnen geholfen, ihre eigene Berufung zu erkennen, als sie heranwuchsen. Sie erzählten auch, dass ihre Mutter und ihr Vater die Bildung einer christlichen Familie, die auf der Liebe zu Christus und zur Kirche gründet, in den Mittelpunkt ihres Lebens stellten. Schwester Narmin trat 1994 im Alter von nur 22 Jahren als erste ins Kloster ein, gefolgt von Bruder Nerouan, der 2000 im Alter von 26 Jahren bei den Franziskanerpatres eintrat. Bruder Noiran trat 2005 mit 27 Jahren bei den Dominikanern ein und Schwester Nagelin schließlich 2019 mit 27 Jahren bei den Rosenkranzschwestern. Als die Brüder darüber sprachen, wie es sich anfühlt, wieder als Familie vereint zu sein, drückten sie die Freude aus, die sie erfüllt, "nicht weil wir verschiedenen Orden angehören, sondern weil wir zu dieser Familie gehören, die uns vor allem die Liebe Christi gelehrt hat". Die Verschiedenheit der Orden, in die sie eingetreten sind, ist für die Brüder und Schwestern eine Quelle der Inspiration und der gegenseitigen Bereicherung, und sie verweisen auf die Botschaft des heiligen Paulus, um zu erklären, warum jeder von ihnen dort angekommen ist, wo er ist: "Wir haben verschiedene Begabungen nach der Gnade, die uns gegeben ist" (Röm 12,6). Schließlich hätten die Jünger mit unterschiedlichen Begabungen die eine Weltkirche gegründet. "Wir sollen nicht Kopien voneinander sein, sondern wie die Jünger Christi selbst, denn es gibt keine zwei Jünger, die gleich sind in Begabung, Stil und Methode. Es genügt, dass derjenige, der sie vereint, Christus selbst ist", sagte Schwester Nagelin. Der Eintritt ins Ordensleben, so Bruder Nerouan, sei für keinen von ihnen eine bloße Idee gewesen, sondern vielmehr eine "besondere Gnade", die Gott jedem schenke, den er wolle, und zu der sie von ihren Eltern ermutigt worden seien. Über ihren verstorbenen Vater Nasser Behou Yisi Al-Banna und ihre Mutter Shams Paul Jabo Altoni sagte Schwester Narmin: "In unserem Elternhaus haben wir die Wahrheit dessen gelebt, was Papst Johannes Paul II. ermutigt hat. Er sagte einmal: Die Familie ist die Hauskirche, wie die Familie von Nazareth. Die Gemeinde in Karakosch, die stolz auf ihre christliche Geschichte ist und deren Kultur tief von der Kirche und dem Evangelium geprägt ist, spielte eine große Rolle bei der Entscheidung der vier Geschwister, dem Herrn zu dienen. Zehntausende von Katholiken nehmen daran teil, indem sie durch die Straßen ziehen, Olivenzweige tragen und "Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, Hosianna" singen, um den Tag des Einzugs des Herrn in Jerusalem zu feiern. Obwohl es sich im Allgemeinen um eine einfache Gemeinschaft handelt, spielt die Ortskirche eine wichtige Rolle bei der Förderung von Berufungen und der Unterstützung der Jugendlichen bei der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, indem sie neben Prozessionen und einem reichen liturgischen Leben auch Seminare, Vorträge und theologische und biblische Kurse anbietet. Die Mutter der vier Geschwister, Shams Altony, drückte ihre Freude darüber aus, dass vier ihrer Kinder der Kirche Gottes im Irak dienen, und rief alle auf, sich nicht zu scheuen, auf dem Weg der heiligen Mutter, der Jungfrau Maria, immer Ja zu sagen zum Ruf Gottes.

Kloster Reute / Andreas Praefcke / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Indonesische Franziskanerinnen von Reute gründen eigenständige Schwesterngemeinschaft

Von den etwa 300 Franziskanerinnen stammen derzeit etwa die Hälfte aus Indonesien und sind überwiegend auch dort tätig. Daher wurde die Gründung eines eigenen Ordens beschlossen.

Pater Giovanni Scalese (Aufnahme aus dem Jahr 2019) / Mit freundlicher Genehmigung

Das Oberhaupt der katholischen Gemeinde Afghanistans sehnt sich nach einer Rückkehr

30. November 2021

Von Andrea Gagliarducci

Nach der Machtübernahme der Taliban gibt es in Afghanistan keine nennenswerte katholische Gemeinde mehr. Doch Pater Giovanni Scalese richtet seinen Blick auf die Zukunft, nicht auf die jüngste Vergangenheit.

Kirchenportal mit den Figuren der des hl. Bernhard von Clairvaux und den drei Gründeräbten des Zisterzienserordens / Wikimedia / daniel-tibi.de (CC BY-SA 2.0 de)

Ein neuer Abt für die Mutterabtei der Zisterzienser

16. September 2021

Von Hans Jakob Bürger

Am 15. September 2021, dem Fest der sieben Schmerzen Mariä, wurde unter dem Vorsitz von Dom Eamon Fitzgerald, dem Generalabt des Ordens der Zisterzienser der strengen Observanz, Dom Pierre-André Burton zum Abt Unserer lieben Frau von Cîteaux gewählt. Vorausgegangen war der Rücktritt von Dom Olivier Quenardel,OCSO, der seit 1993 Abt von Cîteaux gewesen ist. Seine Demission aus Altersgründen erfolgte gemäß den Ordensstatuten anlässlich seines 75. Geburtstages. Dom Olivier wurde 1946 geboren. Im Alter von 20 Jahren ist  er 1967 in Cîteaux eingetreten. Die Priesterweihe erhielt er 1988. Nach 28 Jahre als Abt seines Klosters geht er als Modernisierer in die Geschichte der Abtei und des Ordens ein. André (Pierre) Burton wurde 1963 in Salzinnes in Belgien geboren. 1987 trat er in die Trappistenabtei Scourmont im Süden Belgiens ein. Hier legte er 1992 die feierliche Profess ab. 1996 wechselte er in die südfranzösische Abtei Sainte-Marie-du-Désert im Bistum Toulouse. In diesem Kloster wurde er 2003 zum Priester geweiht und später zum Subprior ernannt. Am 1. Mai 2013 wählten ihn die Mönche zum Abt auf Lebenszeit. Nach 168 Jahren verließen Ende des Jahres 2020 die zuletzt verbliebenen acht Mönche ihre  Abtei Sainte Marie du Désert und begaben sich in andere Häuser des Ordens. Dom Pierre-André ging in das Mutterhaus der „Zisterzienser von der strengen Observanz“ wie die Trappisten heute offiziell genannt werden.  Während der Vesper des Festes der sieben Schmerzen Mariä wurde der neue Abt vom Generalabt in sein Amt eingesetzt. Das könnte Sie auch interessieren:         

Spritze (Referenzbild) / Pixabay

"Ausgelassen": Impfung gegen Coronavirus für ältere Ordensleute in Belgien verspätet

Vertreter belgischer Orden schlagen Alarm: Offenbar wurden älterer Ordensleute von den frühen Phasen der Coronavirus-Impfprogramme in Belgien ausgeschlossen.

Betende Gläubige bei der Messe im Petersdom / CNA/Alexey Gotovskiy

Ordensgemeinschaften in Deutschland: 1.412 Personen melden Missbrauchserfahrungen

26. August 2020

Von Rudolf Gehrig

Deutsche Ordensobernkonferenz hat Mitgliederbefragung zum Thema Missbrauch vorgestellt

Die Gemeinde in Äthiopien / Kirche in Not (ACN)

Missionar in Äthiopien: "Das Beste, was mir als Priester passiert ist"

30. November 2019

Von Eva-Maria Kolmann

Pater Kenneth Iwunna arbeitet als Missionar in einem abgelegenen Gebiet unter dem traditionell nomadisch lebenden Volksstamm der

Ordensfrau / CNA Deutsch / Alexey Gotovskiy

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26. März 2019

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Ordensleute, die ihre Gemeinschaft für einen Zeitraum von über 12 Monaten verlassen, scheiden automatisch aus dieser aus.

Papst Franziskus mit Ordensleuten am 16. Oktober 2018 / Daniel Ibanez / CNA Deutsch

Papst Franziskus: "Keine größere Freude, als sein Leben für den Herrn zu wagen!"

10. März 2019

Von AC Wimmer

Auch und gerade in der zunehmend säkularisierten Welt gibt es keine größere Freude, als auf den Ruf Gottes zu hören und ein Ihm geweihtes Leben zu wagen.

Papst Franziskus mit Kardinal Bagnasco in Genua am 27. Mai 2017 / L'Osservatore Romano

Franziskus in Genua: Das sind die Heilmittel für moderne Probleme

27. Mai 2017

Von AC Wimmer

Der Jugend, Vertretern der Arbeitswelt, Ordensleuten, Priestern - und 75.000 Gläubigen bei der heiligen Messe - ist der Papst heute bei seinem Besuch im Bistum Genua begegnet. Er forderte sie heraus - und bot ihnen Lösungen für moderne Probleme an.