ZdK wirbt auf Straßenbahn für Katholikentag 2024 in Erfurt

Zentralkomitee der deutschen Katholiken
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Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wirbt seit Dienstag auf einer Straßenbahn für den Katholikentag 2024 in Erfurt. Die Bahn soll in dieser Gestaltung rund ein Jahr lang unterwegs sein, bis der Katholikentag am 29. Mai 2024 beginnt.

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass dieser Katholikentag ein Katholikentag für alle wird“, sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp. „Die Bahn ist unsere erste große Einladung – gerade auch an die Menschen in Erfurt – bei diesem Katholikentag dabei zu sein.“

„Mit dieser Straßenbahn setzt sich der Katholikentag öffentlich sichtbar in Bewegung“, sagte Stetter-Karp, die am Dienstag selbst in der neugestalteten Erfurter Straßenbahn unterwegs war.

Unterdessen ging ZdK-Generalsekretär Marc Frings auf die Symbolsprache als „Markenzeichen des Katholikentags“ ein. „Die Symbole erinnern uns einerseits an Bekanntes, sie sagen: Das alles gehört zum Christsein. Die Bibel, die Taube, die Rose: Das sind Symbole der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe. Anderseits wird dieses Bekannte verfremdet. Es entstehen Überraschungseffekte, die Lebendigkeit schaffen.“

Bischof Ulrich Neymeyr von Erfurt sagte, er habe Zuversicht, „dass diese Straßenbahn dazu beiträgt, den Katholikentag in Erfurt bekannt zu machen“.

„Dass unsere Werbung mit einer wichtigen Botschaft des Katholikentags – der des Friedens – auf einer Bahn unterwegs sein wird, freut mich besonders“, betonte der Bischof. „Ich benutze dieses Verkehrsmittel häufig. Wie ich lieben die Erfurterinnen und Erfurter ihre Straßenbahn, weil sie sie zügig und umweltfreundlich befördert.“