Baby mit Down-Syndrom wird zum Star einer bekannten Bekleidungsmarke

Asher Nash
Oshkoshkids via Instagram

Die Geschichte des 16 Monate alten Asher Nash ging Anfang 2016 um die Welt, als er von einer Model-Agentur im Staat Georgia (USA) abgelehnt und dann aber zu einem Star einer bekannten Marke für Kinderkleidung wurde.

"Personen mit Behinderung in der Werbung mit aufzunehmen, zeigt der Welt, dass sie den gleichen Wert wie alle anderen haben" sagte seine 27-jährige Mutter Meagan Nash zu CBS News.

Als Meagan die negative Antwort der Model-Agentur erhielt, weigerte sie sich, diese zu akzeptieren und stellt Fotos ihres Sohnes auf Facebook, um über das Geschehene zu berichten. Danach versuchte sie ihr Glück bei der Marke OshKosh B'gosh, um das Bewusstsein für Kinder mit Behinderung zu fördern.

Die Firma war mehr als einverstanden und lud das Kind als Model für eine Ferien-Werbekampagne 2016 ein. Meagan fügte hinzu, dass OshKosh von ihrem Einsatz in den Medien beeindruckt war und sie dazu beglückwünschte, ihre Stimme zu erheben.

"Als Asher geboren wurde, wusste ich, dass er dazu bestimmt war, groß zu sein und große Dinge zu tun. Ich bin sehr Stolz, seine Schönheit mit der ganzen Welt zu teilen", sagte Meagan.

Sie hofft auch, dass Asher weiter mit den Down-Syndrom-Organisationen zusammenarbeiten wird, um den vielen falschen Ideen über diese Kinder ein Ende zu setzen. "Die Welt ändert sich, ebenso unsere Wahrnehmung von Menschen mit dieser oder jener Behinderung", erklärte sie.

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"Ich möchte, dass die Leute meinen Sohn und andere wie ihn in einer Werbung sehen und nicht sofort sagen: 'Oh, der hat das Down-Syndrom'. Ich will, dass sie sagen: 'Dieses Hemd, das das Baby anhat, ist fantastisch. Das will ich für meinen Sohn'", fügte sie hinzu.

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Bis heute haben viele OshKosh dafür gelobt, das Kind in der Werbung zu zeigen – mit der Hoffnung, dass es nicht das einzige bleibe.

Eine positive Folge der Werbekampagne war, dass Asher weitere Möglichkeiten erhalten hat, mit verschiedenen Marken wie Kids II, Oball, Ingenuity, Toys "R" Us, Safety 1st, Happy Family Brand und Num Num zu arbeiten.

"Es ist an der Zeit, dass wir begreifen, dass sie nicht nur ein 'Trend in der Werbung sind', der kommt und geht. Sie sind hier, um zu bleiben", schließt Meagan.

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