Erzbistum München und Freising: Firmungen und Erstkommunionfeiern bis Pfingsten verschoben

Die Frauenkirche in München, gesehen vom "Alten Peter", der Pfarrkirche St. Peter.
Foto: Diliff via Wikimedia (CC BY 2.5)

Angesichts der Corona-Pandemie werden im Erzbistum München und Freising alle Firmungen bis Pfingsten aufgeschoben. Dies teilte das Erzbistum am Dienstag mit. Ausgenommen seien jedoch Einzelfirmungen, über die im jeweiligen Fall zu entscheiden ist. Zudem werde "den Pfarreien nachdrücklich empfohlen, auch alle Erstkommunionfeiern bis Pfingsten aufzuschieben".

Es gehe darum, den Pfarreien "Orientierung in diesem so zentralen Bereich des pastoralen Handelns" zu geben, so der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Christoph Klingan, und die Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, Stephanie Herrmann, in einem Schreiben an die pastoralen Mitarbeiter. Ihnen sei bewusst, dass damit "so manche Hoffnungen enttäuscht werden", aber man müsse im Erzbistum angesichts der Corona-Krise weiter verantwortlich handeln und den Vorgaben und Empfehlungen von staatlicher wie medizinischer Seite folgen.

In dem Schreiben wird angekündigt, dass die für die jeweilige Seelsorgsregion zuständigen Weihbischöfe neue Termine für die Firmungen bekanntgeben würden, sobald dies möglich sei. Und auch die Erstkommunionfeiern seien nicht abgesagt, sondern würden nachgeholt werden, sobald die Rahmenbedingungen es wieder zuließen.

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