"Marsch fürs Leben" startet am Samstag in München

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Foto: Drew Hays / Unsplash (CC0)
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Am morgigen Samstag findet ab 13 Uhr der diesjährige Marsch fürs Leben in München statt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Kundgebung am Königsplatz, mitten in der bayerischen Landeshauptstadt. 

"Wir freuen uns über jeden der in Tracht kommt und/oder unseren Farben Blau und Gelb", so die Veranstalter auf der Webseite, die betonen, dass der Marsch für eine Kultur des Lebens einsteht, die "den unvergleichbaren und unbedingten Wert des menschlichen Lebens kennt".

"Wir stellen uns gegen Abtreibung, Euthanasie und alle anderen Angriffe gegen das menschliche Leben. Deshalb wollen wir mit unserem Marsch das Leben feiern, wollen die Schönheit und Würde des menschlichen Lebens bezeugen und fröhlich all das bejahen, was vielen ungeborenen Kindern am Beginn ihres Lebens oder Alten und Kranken am Ende ihres Lebens verweigert wird."

Wer vor der Kundgebung eine heilige Messe in der Innenstadt besuchen will, findet hier eine Übersicht

Die Veranstalter betonen, dass keine Anmeldung zur Teilnahme erforderlich ist. Gemäß den aktuellen Pandemie-Regeln gilt die übliche FFP2-Maskenpflicht auf der gesamten Versammlung.

Grußwort des Nuntius und Passauer Bischofs

Der Botschafter des Papstes in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, würdigt den Einsatz der Lebensschützer am Festtag des Heiligen Josef in einem eigenen Grußwort.

Es sei "in der Tat nicht leicht, das Lebensrecht derer anzumahnen, die keine hörbare Stimme haben, die noch stumm sind, weil sie noch nicht das Licht dieser Welt erblickt haben", so der Nuntius.

Auch Bischof Stefan Oster von Passau dankt den Teilnehmern am Marsch fürs Leben für ihren Einsatz und das Glaubenszeugnis, "dass sie damit ablegen". Oster  bekräftigt, dass der Schutz des menschlichen Lebens ein "zentrales Anliegen unseres Glaubens, das sich durchgängig in lehramtlichen Äußerungen der Katholischen Kirche" wiederfinde. 

Er zitiert Papst Franziskus, der betont hat: "Der Lebensschutz ist für die Kirche keine Ideologie, sondern er ist Realität".

Weitere Informationen auf der Webseite des Marsches.

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