Münchner Generalvikar Beer wird Professor am Zentrum für Kinderschutz

Generalvikar Peter Beer
Foto: EOM / Erzbischöfliches Ordinariat München

Peter Beer, scheidender Generalvikar im Erzbistum München und Freising, wird Professor am Zentrum für Kinderschutz der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.

Das teilte das Erzbistum am heutigen Dienstag mit. Der 53-jährige Beer war seit 2010 Generalvikar in München. Seine Nachfolge tritt eine Art "Doppelspitze" an, wie CNA Deutsch berichtete.

Der 2002 zum Priester geweihte Prälat ist promovierter Theologe und Pädagoge. Seine neue Tätigkeit in Rom nimmt er am 15. April 2020 auf.

Wie das Erzbistum weiter mitteilt, wird Beer im Begegnungszentrum der Erzdiözese in Rom wohnen und als Hausgeistlicher der Casa Santa Maria Patrona della Baviera fungieren. Gleichzeitig arbeitet er auch als Seelsorger in München, seinem anderen Wohnort.

Neben seiner Rolle an der Gregoriana bleibt Beer zudem Vorsitzender des Stiftungsrats der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KUEI).

Kardinal Reinhard Marx habe die Arbeit seines scheidenden Generalvikars insbesondere im Engagement gegen den Missbrauch gewürdigt, so die Pressmitteilung: "Seine Amtszeit hat im Schatten der 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsfälle begonnen. Er hat sich den Herausforderungen im Umgang damit gestellt und die Aufarbeitung sowie den Kampf gegen Missbrauch wesentlich vorangebracht", sagte Marx.

Peter Beer betonte, er freue sich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, denn "sie knüpfen an das an, was mich auch in der Vergangenheit stark beschäftigte und meinen beruflichen Lebensweg begleitete". 

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