Der erste "Welttag der Großeltern und Senioren" findet am 25. Juli statt

Papst Franziskus begrüßt Gläubige bei der Generalaudienz am 23. November 2016.
Foto: CNA/Lucia Ballester

Papst Franziskus hat erklärt, einen katholischen "Welttag der Großeltern und Senioren" auszurufen (CNA Deutsch hat berichtet). Wie die deutsche Bischofskonferenz gestern mitteilte, soll dieser Gedenktag am 4. Sonntag im Juli begangen werden – in der Nähe des Gedenktages der Großeltern Jesu, der Heiligen Anna und Joachim. Erstmals wird der Tag am 25. Juli gefeiert.

Der Tag stehe unter dem Leitthema "Ich bin mit dir alle Tage" (vgl. Mt 28, 20), hieß es. Das im Vatikan verantwortliche Dikasterium für die Laien, die Familien und das Leben teilte zudem mit, dass das Leitthema "die Nähe des Herrn und der Kirche im Leben eines jeden älteren Menschen zum Ausdruck bringen soll, besonders in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie".

Der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Heiner Koch von Berlin, rief zur "aktiven Gestaltung" des neuen Gedenktages auf. Wörtlich sagte Koch:

"Alte Menschen, ob sie nun selbst Großeltern sind oder nicht, tragen einen Schatz an Lebens- und Glaubenserfahrung mit sich, den es unbedingt lohnt, mit den nachfolgenden Generationen, ihren Enkelinnen und Enkeln, zu teilen und lebendig zu halten."

Weiter hieß es, man ermutige, an diesem Tag mit den Generationen zusammenzukommen und Geschichten und Erlebnisse auszutauschen, etwa bei einer Schifffahrt, einer Wanderung oder dem Besuch der Kindheitsstätten der Großeltern und Senioren – soweit es die derzeitige Pandemie-Lage zulasse.

Koch bitte auch darum, dem neuen katholischen Welttag "eine Chance zu geben", damit er zu einer "festen Größe im Jahr" werden könne. Die Lebens- und Glaubenserfahrungen der älteren Generationen seien es wert, für die Generation ihrer Enkel bewahrt zu werden, so die Mitteilung. 

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