Papst Franziskus und Benedikt XVI. "besuchen" das weltweit größte Krippenmuseum (Fotos)

Ob sich die beiden in den Krippenfiguren gut getroffen finden würden?
Foto: CNA / L'Osservatore Romano
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Eine Statue von Papst Franziskus und eine weitere des emeritierten Papstes Benedikt XVI. sind Teil der Sammlung des größten Krippenmuseums der Welt, das sich in Spanien befindet und insgesamt zwischen 6000 und 7000 Figuren zählt, die sich auf 60 Kunstkrippen verteilen.

Die Figuren der beiden Päpste befinden sich in einer der Krippen der Ausstellung. Die beiden Päpste halten sich an der Hand und blicken lächelnd auf die allerseligste Jungfrau Maria und auf den heiligen Josef, die das neugeborene Jesuskind im Arm halten. Der Heiligen Familie gegenüber stehen ein Mann und seine  Tochter, die das Kind betrachten und anbeten.

Das Krippenmuseum in der Stadt Mollina, die sich in der Provinz Malaga befindet, hat am vergangenen 17. November seine Tore geöffnet und wird das ganze Jahr über offen sein. Die Initiative geht auf das spanische Ehepaar Antonio und Ana Díaz und ihre Stiftung – die Diaz-Caballero-Stiftung – zurück.

Die Ausstellung, zu der Exponate im volkstümlichen, im jüdischen, im avantgardistischen und im traditionellen Stil gehören, wird in der Weihnachtszeit, bis zum 5. Januar 2018, Sonder-Öffnungszeiten haben. Nur am 25. Dezember, am 1. Januar und am 6. Januar bleibt das Museum geschlossen.

Laut Angaben der örtlichen Tageszeitung La Opinion de Malaga, werden auf den 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in den kommenden 12 Monaten rund 60.000 Besucher erwartet.

"Das Museum besteht aus sieben Ausstellungsräumen, in denen die 60 Krippen, in Schaukästen verteilt, aufgestellt sind -  kleine Szenen, die durch Glas betrachtet werden, bemalten Kuppeln (exklusiv in diesem Museum), und monumentale Krippenlandschaften, die ganze Säle ausfüllen" heißt es im Artikel.

Antonio Díaz, der Begründer der Initiative, sagte, dass es "viele Jahre der Dokumentation gebraucht habe" und dass sie nun "glücklich" über das Ergebnis seien.

"Die Herausforderung für uns besteht nun darin, den Menschen, die das Museum besuchen, zu vermitteln und zu zeigen, worum es sich handelt, damit sie das, was sie sehen, auch wertschätzen können"

Diaz erläuterte, dass die Figuren aus Spanien, Italien, Österreich, Schweiz, Afrika, Indien oder Palästina kämen und von bekannten Künstlern wie Josep Traité oder José Luis Mayo hergestellt wurden.

Am Ende erklärte er, dass zu anderen Zeiten  im Jahr, wie beispielsweise in der Karwoche, die Ausstellung erneuert werden wird. Im Moment werden gerade neue Darstellungen angefertigt, so dass die Ausstellungssäle mit Neuem bestückt werden können.

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