Säben ist Geschichte: Abschied für Schwestern des bekannten Klosters in Südtirol

Ende des Benediktinerinnenklosters nach 336 Jahren

Kloster Säben von Osten
Foto: Haneburger / Wikimedia (CC0)

Nun ist es offiziell: Äbtissin Maria Ancilla Hohenegger übergab am Sonntag nach der heiligen Messe dem Bischof der Diözese Bozen-Brixen, Monsignore Ivo Muser, die Schlüssel ihres Klosters. Damit ist die Geschichte dieses Benediktinerinnenklosters nach 336 Jahren beendet (CNA Deutsch hat berichtet).

Zunächst war „der Felsen über dem Eisacktal“ bei Klausen in Südtirol Bischofssitz. Als die Bischöfe ins Tal nach Brixen zogen, wurde die Burg als Kloster ausgebaut. 1686 kamen die ersten Nonnen nach Säben. Bis zur nun erfolgten Aufhebung lebten, beteten und opferten 550 Schwestern in dem Berg-Kloster. Als Maria Ancilla Hohenegger OSB als Nachfolgerin von Marcellina Pustet OSB (1924-2019), die seit 1970 das Kloster geleitet hatte, im Jahr 1996 zur Äbtissin gewählt wurde, gab es noch 18 Schwestern.

Das Bistum hat mitgeteilt, dass zuletzt Kloster Säben nur noch „aus drei Schwestern, von denen zwei die Feierlichen Gelübde abgelegt“ hätten, bestanden habe. Diese werden künftig in der Zisterzienserinnenabtei Mariengarten in St. Pauls bzw. in der Benediktinerabtei Nonnberg in Salzburg leben.

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