Wer macht die schönste moderne Krippe im Land? 89 junge Künstler treten an

Aufnahme eines Werkstattbesuchs der teilnehmenden Schulen
Foto: © Diözesanmuseum Freising/Thomas Dashuber
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Ein Weihnachten ohne Krippe ist vielleicht unvorstellbar. Aber ohne klassische "Kripperlfiguren" und Opas Schnitzwerk? 

Zeitgenössische Weihnachtskrippen haben 89 junge Kunsthandwerker für einen Wettbewerb des Diözesanmuseums Freising in Oberbayern gestaltet. 
 
Das Museum hatte den Wettbewerb in Zusammenarbeit mit städtischen Meisterschulen ausgelobt. Teilnahmeberechtigt waren Schülerinnen und Schüler der kooperierenden Schulen. Sie waren aufgerufen, sich aus zeitgenössischer Perspektive mit dem Thema Weihnachtskrippe auseinanderzusetzen, teilte das Erzbistum München und Freising mit.

Bewertet wurden die Arbeiten von einer zwölf Personen umfassenden Jury, darunter Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Marc Gegenfurtner vom Kulturreferat der Stadt München, der Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums in Innsbruck, Karl Berger, der Leiter der Galerie Handwerk in München, Wolfgang Lösche, die Münchner Künstlerin Elke Härtel, Fachlehrer der kooperierenden Schulen sowie der Direktor des Freisinger Diözesanmuseums, Christoph Kürzeder.

Prämiert werden Krippen in den Gewerken Holz, Stein, Goldschmiede sowie Kirchenmaler/Vergolder. In jedem Gewerk wird ein Preis, dotiert mit 1.500 Euro, vergeben. Die Preise können jeweils auf mehrere Arbeiten aufgeteilt werden. Stifter des Preisgeldes von insgesamt 6.000 Euro ist Kardinal Reinhard Marx, der am Sonntag, 17. Dezember, in der ehemaligen Karmeliterkirche in München auch die Preise verleiht und die Ausstellung veröffentlicht.

Die Ausstellung "Schöne Bescherung! 89 Krippen – 89 Kreative“ ist in der ehemaligen Karmeliterkirche vom 18. Dezember bis 14. Januar zu sehen.

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