„Lassen wir uns nicht anstecken von Leuten, die immer nur Schwarz-Weiß malen und die Atmosphäre in unserer Gesellschaft durch das Schüren von Ängsten und Aggressionen vergiften!“
Das kirchliche „Friedensengagement“ sei „ein Dienst am Gemeinwohl, ein Dienst an unseren Nächsten und ein Dienst an Gott“.
Zwar sei das „gesamte syrische Volk“ über „den unerwarteten Sturz des Assad-Regimes sehr erfreut“ gewesen, aber nun durchlebe man „eine schwierige Zeit“.
Bischof Georg Bätzing von Limburg, der DBK-Vorsitzende, sagte: „Der Herr stehe ihm in dieser Zeit der Krankheit bei und stärke ihn.“
Ausdrücklich verwies Meier auf die Erklärung von Abu Dhabi aus dem Jahr 2019, die Papst Franziskus mit dem Großimam von Al-Azhar, Ahmad Al-Tayyeb, unterzeichnet hatte.
„Bei meinen Gesprächen wurde klar, dass es sich bei den Konflikten nicht nur um religiöse Motive handelt, sondern dass es dabei um sehr komplexe Sachverhalte geht.“
„Die politische, ethnische, religiöse und soziale Gemengelage habe ich als hoch komplex empfunden, sie lässt sich nicht holzschnittartig darstellen“, betonte Meier.
„Bei seinem Besuch möchte sich Bischof Meier insbesondere ein Bild von der Situation der Christen vor Ort machen und seine Solidarität mit ihnen zum Ausdruck bringen“, hieß es.
„Leben wir in einer ‚gebetslosen‘ Kirche? Gott bewahre!“
„Anstelle von Gleichgültigkeit und Egoismus braucht es deshalb ein Bewusstsein gegenseitiger Verbundenheit und Solidarität“, forderte der Bischof.
„Liebe Franziskanerinnen, ihre eigene Geschichte mache ihnen Mut! […] Ihre Geschichte zeigt geradezu: Not macht erfinderisch!“
„Wir stellen eine systematische Bedrängung der katholischen Kirche in Nicaragua fest, mit erheblichen Konsequenzen“, erläuterte Meier.
Laut aktuellem Jahresbericht 2023 hat Adveniat zuletzt mehr als 14 Millionen Euro durch die Weihnachtskollekte sammeln können.
„Bis heute können viele Menschen nicht verstehen, was Jesus mit den Worten meint, sein Königreich sei nicht von dieser Welt.“
Mit Blick auf die Umsetzung von Synodalität im Bistum Augsburg und in ganz Deutschland sagte er, es sei „bei unseren bestehenden Gremien bei der Synodalität noch Luft nach oben“.
Letztlich sei die Bindung an den dreieinigen Gott „das Tor zur wahren Freiheit“, betonte Meier.
„Erstens sind wir keine Revoluzzer und zweitens haben wir nicht den Eindruck erweckt, hier die Sache auf den Kopf stellen zu wollen.“
Einheit müsse „auch im kirchlichen Leben der Gläubigen sichtbar werden“, betonte Bischof Bertram Meier.
Der Passauer Bischof Stefan Oster SDB etwa sprach von der Weltsynode als einem „Vermächtnis von Papst Franziskus“.
Bischof Bertram Meier hat am Rande der in Rom stattfindenden Weltsynode zur Synodalität die Instrumentalisierung der Frauenfrage kritisiert.