Redaktion, 20 Januar, 2026 / 7:00 AM
Papst Leo XIV. hat sich „zutiefst betrübt“ gezeigt „über die schmerzliche Nachricht vom Zugunglück“ in der Nähe von Adamuz in der spanischen Provinz Córdoba, bei dem mindestens 39 Menschen ihr Leben verloren.
Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug just in dem Moment entgleist, als ein weiterer Hochgeschwindigkeitszug aus der Gegenrichtung kam. Dadurch war nicht nur ein Zug involviert, sondern noch ein zweiter, was die schlimmste Zugkatastrophe des Landes seit 2013 noch dramatischer machte.
Der Pontifex bete „für die ewige Ruhe der Verstorbenen“, schrieb Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem Telegramm an Erzbischof Luis Javier Argüello García, den Präsidenten der spanischen Bischofskonferenz. „Ebenso spricht Seine Heiligkeit den Angehörigen der Verstorbenen sein tief empfundenes Beileid aus, verbunden mit seinen Worten des Trostes, seiner aufrichtigen Anteilnahme und seinen Wünschen für eine baldige Genesung der Verletzten.“
Parolin schloss mit den Worten: „Während er die Rettungskräfte ermutigt, ihre Hilfs- und Unterstützungsbemühungen fortzusetzen, erteilt der Heilige Vater allen durch die Fürsprache Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler den tröstlichen apostolischen Segen als Zeichen der Hoffnung auf den auferstandenen Herrn.“
Das Gnadenbild der Jungfrau Maria auf einem Pfeiler befindet sich in Saragossa. Die dortige Basilika ist die größte Barockkirche in Spanien. Unsere Liebe Frau auf dem Pfeiler ist die Nationalheilige des Landes, deren Fest am 12. Oktober mit dem Nationalfeiertag zusammenfällt.
Unterdessen äußerte sich auch der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, zu der Katastrophe bei Adamuz: „Mit großer Bestürzung haben wir von dem schweren Zugunglück in Spanien erfahren. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verstorbenen, den Verletzten und ihren Angehörigen. In dieser Stunde der Trauer bitten wir Gott, den Opfern seine Nähe zu schenken und den Familien Trost, Hoffnung und Kraft.“
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