Letztlich bleibe das Zentrum auch an Marienfesten Jesus Christus, denn dieser sei "der eigentliche Gastgeber: Er sorgt bei der Feier für die 'Himmelsspeise'".
"Weil wir wissen, wie furchtbar Edith Stein hier an diesem Ort um ihr Leben gebracht wurde, stehen wir ehrfürchtig vor dem Geheimnis ihrer innigen Gottesbeziehung", so der Augsburger Bischof.
Er selbst setze "auf Erneuerung mit der Neuentdeckung geistlicher Quellen", wie es Bischof Johann Michael Sailer getan hatte, so der Augsburger Bischof.
"Das Einheitsrisiko ist virulent", sagte der Augsburger Bischof.
"Wenn wir daher die sakramentale Weihe zur Disposition stellen, riskieren wir, die Katholizität als Ganze aufs Spiel zu setzen."
Beim Pontifikalamt am Montagmorgen konzentrierte sich Meier auf das Thema Gastfreundschaft, das durch die Texte der Lesungen vorgegeben war.
Die fast einstündige Begegnung sei "ein brüderlicher Austausch" gewesen, der in einer "Atmosphäre großer Herzlichkeit" verlaufen sei.
Die gegenwärtige Politik sei ein "Wetterleuchten dafür, dass der vermeintlich angezielte Fortschritt letztlich ein Rückschritt ist im Blick auf die Würde eines jeden Menschen", so der Augsburger Bischof.
Die Slowakei brauche "unsere europäische Solidarität, um weiterhin mit großer Hilfsbereitschaft die Menschen betreuen zu können, die vor dem Krieg fliehen müssen".
"Fronleichnam ist Evangelisierung", betonte der Augsburger Bischof.
In einer katholischen Kirche sind mindestens 50 Menschen – neueren Berichten zufolge jedoch bis zu 100 – getötet worden, darunter Kinder.
Papst Franziskus müsse Brückenbauer sein und tue sich entsprechend schwer, "sich öffentlich auf eine Seite zu schlagen.
"Ich bin hier, um den Christen und allen Menschen in der Ukraine zu zeigen, dass die deutschen Bischöfe und die Gläubigen in unserem Land ihnen gerade in diesen Monaten von Krieg und Leid nahe sein wollen."
"Setzen Sie sich mit andern zusammen, entwickeln Sie Ideen, machen Sie mit – denn der heilige Ulrich geht jede und jeden von uns an!"
Von der Weltkirche könne man "kirchlichen Realismus" lernen, betonte der Augsburger Bischof.
"Wenn ich (noch) nicht ganz sicher bin in der Feier nach dem Pontificale Romanum von 1961/62, bitte ich meine Schwäche zu entschuldigen."
Als kleiner Junge habe er "unermüdlich, fast lästig" seinen Heimatpfarrer bedrängt, ihn in die Ministrantenschar aufzunehmen, so der Augsburger Bischof.
Die "Bedrängung von Bischöfen, Priestern und Schwestern" in China werde "immer nachdrücklicher", so der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der deutschen Bischofskonferenz.
Das Wort Gottes müsse das "Grundnahrungsmittel" des Diakons sein, so der Bischof von Augsburg.
Die Priester der Bruderschaft leisten "einen wertvollen Beitrag für die Glaubensweitergabe", sagte Meier gegenüber CNA Deutsch.