Aus dem berühmten Schornstein, auf den in diesen Tagen die ganze Welt blickt, quoll um 11:51 Uhr schwarzer Rauch.
Unter Papst Johannes Paul II. wurde ein Duplikat der Stola der vier Evangelisten angefertigt, weil das Original deutliche Abnutzungserscheinungen zeigte.
Das längste Konklave der Kirchengeschichte erstreckte sich über fast drei Jahre, während das kürzeste nach nur wenigen Stunden beendet war.
Gegen 21 Uhr quoll schwarzer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle und zeigte so an, dass auch morgen gewählt werden muss.
Die Kardinäle waren unter dem Gesang der Allerheiligenlitanei in die Sixtinische Kapelle gezogen. Dort baten sie um den Beistand des Heiligen Geistes und leisteten den vorgeschriebenen Eid.
Man könne jedenfalls „mit Zuversicht in die Kirche gehen, weil wenn die Kirche gemessen wäre an den Fehlern ihrer Amtsträger, auch der Päpste, würde es uns schon lange nicht mehr geben“.
Ab 17 Uhr überträgt EWTN rund um die Uhr Livebilder vom Schornstein der Kapelle über den sogenannten „Vaticam-Livestream“.
Seine Erfolge bei der Bewältigung finanzieller Probleme könnten Pizzaballa zu einem attraktiven Kandidaten für das Papstamt machen, da der Vatikan selbst erhebliche finanzielle Schwierigkeiten hat.
„Jeder Papst verkörpert weiterhin Petrus und seine Sendung und vertritt auf diese Weise Christus auf Erden“, unterstrich Re, denn Petrus sei „der Fels, auf dem die Kirche gebaut ist“.
Trotz der theoretischen Möglichkeit gilt die Wahl eines Nicht-Kardinals heute als äußerst unwahrscheinlich.
Carr betonte, Papst Franziskus habe nach seiner Auffassung die Kirche erkennbar aus einer selbstbezogenen Haltung herausführen und stattdessen in die Welt senden wollen.
Der 92-jährige Kardinal, der beim Konklave nicht wahlberechtigt ist, konstatierte, man müsse „dumm oder naiv“ sein, um das Papstamt „für sich selbst anzustreben“.
Bei 135 wahlberechtigten Kardinälen, von denen zwei angekündigt haben, nicht am Konklave teilnehmen zu können, war das Kollegium fast vollständig versammelt.
„Wir wollen einen Papst, der für das Reich Christi brennt“, sagte Arinze. „Einen Papst, der das Evangelium verkündet. […] Einen Papst, durch den die Menschen glauben werden.“
Zur Länge des Konklaves sagte er: „Ich rechne eher mit einem relativ schnellen Prozess. Dennoch ist Vorsicht geboten, da es immer wieder zu Blockaden kommen kann.“
Während einer Papstwahl richten sich die Augen der ganzen Welt in Erwartung von weißem Rauch auf das Dach der Sixtinischen Kapelle.
Der 77-jährige Walliser sieht die katholische Kirche in Europa in Zukunft als Minderheit, betont jedoch deren Potential als „kreative Minorität“.
Nach biblischem Verständnis dürfe es nur eine einzige Kirche Jesu Christi geben. Das Ziel ökumenischer Bemühungen müsse die Wiederherstellung dieser „einen Kirche“ sein.
Die Bischöfe seien „natürlich auch Kinder ihrer Zeit“, sagte der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation im Gespräch mit Romkorrespondent Rudolf Gehrig.
„Das Gebet ist die wahre Kraft, die in der Kirche die Einheit aller Glieder in dem einen Leib Christi fördert (1 Kor 12,12)“, so die Kardinäle am Mittwoch.