Vatikan

„Mittelmäßigkeit ist keine Option", erklärt Professor George Weigel. Er fordert die Vertiefung des katholischen Glaubens und Mission im Alltag aller Christen. Weigel ist wissenschaftlicher Leiter des „Ethics and Public Policy Center" in Washington. Ihm wurden 18 Ehrendoktorwürden verliehen und der päptstliche Orden „Pro Ecclesia et Pontifice". / CNA/Petrik Bohumil

Evangelikaler Katholizismus: George Weigels Vision für die Zukunft der Kirche vorgestellt

26. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Es ist das Thema, das für viele die große Herausforderung der Kirche in der Moderne und Postmoderne darstellt – und es ist der Titel des nun auf Deutsch erschienen Buches des amerikanischen Autors George Weigel: „Die Erneuerung der Kirche – Tiefgreifende Reform im 21. Jahrhundert”. Am Campo Santo Teutonico wurde es am Montagabend vorgestellt.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller am Altar der Kirche in Campo Santo Teutonic beim Feiern der Festmesse am 26. Oktober 2015 / CNA/Angela Ambrogetti

„Versöhnung versetzt Berge": Was die Kirche vom polnisch-deutschen Weg lernen kann

26. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Vor 50 Jahren begann die Korrespondenz zwischen den polnischen und deutschen Bischöfen, die bis heute eine zentrale Rolle in der Versöhnung beider Länder spielt. Mit einer Festmesse und einer Konferenz wurde im Vatikan nun des gemeinsamen Weges gedacht und dessen Weitergang reflektiert.

Pressekonferenz mit deutschen und österreichischen Teilnehmern der Familiensynode am 25. Oktober  / CNA/Alan Holdren

Erleichterung und Ernüchterung: Der Abschlussbericht aus deutscher Sicht

25. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Nun liegt er also vor: Der Schlussbericht der Familiensynode. Dieses Dokument ist das Ergebnis der dreiwöchigen Beratungen der fast 300 Teilnehmer über die Berufung und Mission der Familie in der Kirche und der Welt von heute. Papst Franziskus wird darin gebeten, aus diesem Bericht nun ein Schreiben über die Familie zu erstellen. Neben Erleichterung gab es auch Ernüchterung.

„Jesus glaubt an uns – mehr als wir selbst an uns glauben" - Papst Franziskus bei der Abschlussmesse im Petersdom am 25. Oktober 
 / CNA/Daniel Ibanez

Franziskus warnt vor „Spiritualität der Vorspiegelung" – Predigt der Abschlussmesse

25. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Mit einer Eucharistiefeier im Petersdom hat Papst Franziskus heute die Familiensynode offiziell beendet. In seiner Predigt widmete sich der Heilige Vater erneut dem Thema und Begriff der „Synode”.  Die Bischöfe rief Franziskus auf, nicht eine „Spiritualität der Vorspiegelung” zu leben.

„Die Kirche wird nach der Synode noch immer dieselbe Universalkirche sein wie vorher, vielleicht sogar bewusster als je zuvor." - Paul Badde im Interview mit CNA / CNA/Martha Caldéron

„Es gibt keinen U-Turn": Wie Paul Badde die Synode analysiert – und wie es nun weitergeht

24. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Die Familiensynode steht kurz vor ihrem Abschluss. Die letzten Tage waren geprägt von Gruppenberichten, den Interventionen einzelner Synodenväter und einer Rede des Papstes über die synodale Kirche. Was das alles bedeutet, und warum die eigentliche Arbeit erst nach der Synode beginnt, erklärt Vatikanist Paul Badde im CNA-Interview. Der Papst-Experte und Vatikan-Korrespondent von EWTN Fernsehen ist Autor mehrerer Bücher und verfolgt die Synode aus nächster Nähe. 

Papst Franziskus vor der Synodenaula am 9. Oktober 2015 / CNA/Daniel Ibanez

Papst Franziskus schafft ein neues Dikasterium für Laien, Familie und das Leben

22. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Papst Franziskus hat am heutigen Donnerstag die Schaffung eines neuen Dikasteriums bekanntgegeben. Wie der Heilige Vater vor den Teilnehmern der Familiensynode mitteilte, soll eine neue Behörde geschaffen werden, die aus den Päpstlichen Räten für die Laien, für die Familie und aus der Päpstlichen Akademie für das Leben hervorgeht.

Vermeintliche Stürme und harte Arbeit: Noch bis zum 25. Oktober dauert die Familiensynode / Osservatore Romano

Sturm oder Stürmchen? Eine Analyse zum Synodenstand

22. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Die vermeintliche Ruhe ist einem vermeintlichen Sturm gewichen: In der weltlichen Presse prangen pralle Schlagzeilen und Behauptungen heute morgen zum kurzen Poltern der deutschen Gruppe im Auftakt des gestern erschienen Berichts. Dabei hat dieser ganz andere Punkte zum eigentlichen Thema – und zu diesen geht nun die Arbeit weiter.

Martin Rothweiler, Geschäftsführer von EWTN Deutschland und Vatikanist Robert Rauhut (Mitte) im Gespräch mit Kardinal George Pell  / CNA/EWTN News

„Der Rhein fließt nicht mehr in den Tiber” – Kardinal George Pell über die Familiensynode

21. Oktober 2015

Von AC Wimmer

In einem Interview mit EWTN Deutschland hat der australische Kurienkardinal George Pell den wachsenden Einfluß der afrikanischen und amerikanischen Bischöfe bei der Familiensynode gewürdigt. Er liebe Deutschland und schätze es sehr, doch leider fließe der Rhein nicht mehr in den Tiber, so wie es im Zweiten Vatikanischen Konzil der Fall gewesen sei.

Afrikanische Synodenväter unter Brüdern aus allen Teilen der Weltkirche am vergangenen Sonntag / CNA/Martha Caldéron

Ndangoso: „Mangel an Gefühl für das Heilige bringt Menschen dazu, Sünde nicht zu erkennen"

21. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Einerseits mit deutlichen Reden, die gerade deutsche Ohren rot anlaufen liessen, vor allem aber mit einer sonst ruhigen, frommen Art, haben die afrikanischen Synodenväter deutliche Akzente bei der Familiensynode gesetzt.

Prominente Protagonisten aus Deutschland: Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof Heiner Koch, Bischof Franz-Josef Bode / CNA/Petrik Bohumil

Deutscher Kreis verurteilt Gender-Ideologie, fordert Katechumenat der Ehe

21. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Es gibt einiges zu tun für die deutschen Synodenväter, wenn sie die vielen Anregungen und Forderungen umsetzen wollen, die im heute veröffentlichten Bericht des „Circulus Germanicus” stehen. Er liest sich wieder völlig anders als die beiden ersten, unterschiedlichen Berichte: Voll theologischer Begrifflichkeiten, ist er zum Teil eine deutliche Tour de Force zu mehreren Anliegen für katholische Eheleute und Familien. Und er enthält, was viele überrascht, eine deutliche Verurteilung der umstrittenen Gender-Ideologie.

Kardinal George Pell bei der heiligen Messe zur Eröffnung der Familiensynode am 4. Oktober 2015  / CNA/Martha Calderon

„Katholisch heißt universal, nicht kontinental" – Wie die Synode selber Reizthema wurde

20. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Es ist soweit: Die Synode beschäftigt sich in diesen letzten Arbeitstagen mit dem dritten und letzten Teil des Arbeitspapiers. Dort sind eigentlich die Reizthemen an der Reihe. Aber nein: Jetzt, wo es soweit wäre, spricht gerade kaum jemand davon. Das liegt vor allem daran, dass die Synode selber zum Reizthema geworden ist.

Frauen, die Kirchenmännern ins Gewissen reden, haben in der Kirche eine wichtige Rolle –  so wie die heilige Katharina von Siena, die hier auf das Treiben im Vatikan schaut.  / EWTN/Paul Badde

„Die Mission der Kirche ist es, Seelen zu retten" – Ärztin appelliert an Synodenväter

20. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Großes Aufsehen hat der Appell von Dr. Anca-Maria Cernea erregt. Die Präsidentin der Vereinigung katholischer Ärzte von Bukarest in Rumänien hielt eine kurze, aber prägnante Intervention in der Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode. CNA hat die Ansprache übersetzt und dokumentiert sie hier ungekürzt.

Die heiligen Zélie und Louis Martin wurden am vergangenen Wochenende zur Ehre der Altäre erhoben / CNA/Martha Calderon

Was die Synodenväter von den heiligen Eltern der Therese von Lisieux lernen können

20. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Ein Versäumnis, das die Kirche wieder gut gemacht hat: Die Heiligsprechung von Zélie und Louis Martin würdigt endlich das vorbildliche Eheleben als Weg der Heiligung. Und auch den Synodenvätern könnten die Eltern der „kleinen Therese" ein Vorbild sein, meint der renommierte Vatikan- und Kirchenexperte Ulrich Nersinger. Der Journalist und Autor hat eine Reihe von Publikationen zu römischen Themen vorgelegt.

Familien – wie diese aus Argentinien, die am Wochenende in Rom war – sind schon lange Thema von Bischofsynoden. / CNA/Martha Calderon

Es gibt bereits ein päpstliches Schreiben zum Thema wiederverheiratete Geschiedene

19. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Gespannt wartet die katholische Kirche darauf, was Papst Franziskus zum Thema wiederverheiratete Geschiedene zum Abschluss der Synode schreibt, nachdem der zweijährige Beratungsprozess in wenigen Tagen ein Ende findet. Aber wie viele wissen eigentlich, dass es schon längst ein päpstliches Schreiben zum Thema gibt?

„Synodenbaby" Davide und seine Eltern, Patrizia und Massimo Paloni. / CNA/Daniel Ibanez

Was die Eltern des kleinen Davide den Synodenvätern ans Herz gelegt haben

19. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Er ist der kleine Stern der Familiensynode: Der gerade mal vier Monate alte Davide hat die Herzen der Synodenväter wie der Presse erobert. Seine Eltern sind Massimo und Patrizia Paloni, gebürtig aus Rom. Sie haben 12 Kinder und leben als Missionare in den Niederlanden.  Am Donnerstag sprachen sie gemeinsam vor der Synode. Hier ist der Wortlaut ihrer Rede, den der Neokatechumenale Weg, zu dem die beiden gehören, dokumentiert hat.

Der belgische Kardinal Godfried Danneels / CC Wikimedia

Worum geht es bei der Einladung von Kardinal Danneels zur Familiensynode?

17. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Im Interview mit EWTN Deutschland hat der Autor und Vatikanist Paul Badde die Einladung des umstrittenen belgischen Kardinals zur Familiensynode als „ein Signal” bezeichnet. Badde wörtlich: „Das ist völlig klar”; so sei Kardinal Burke aus der Synode herausgenommen worden, während Kardinal Danneels dazu genommen worden sei, „mit einer sehr eigenen Agenda, die sehr bekannt ist.”

Kardinal Burke im September 2014 / CNA/Joaquin Peiro Perez

"Im Widerspruch mit dem katholischen Glauben” – Kardinal Burke zu Reform-Vorschlägen

16. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Als – so wörtlich – "absurd" hat der Kardinalpatron des Malteserordens, Kardinal Raymond Leo Burke, Forderungen bezeichnet, in der katholischen Kirche eine Art Regionalisierung einzuführen, oder sogar Zuständigkeiten auf nationaler Ebene zu Fragen wie dem Umgang mit Homosexuellen. Ähnlich deutliche Worte fand der amerikanische Kardinal für den zweiten Vorstoss deutscher Synodenväter, geschiedene Wiederverheiratete zur Kommunion zuzulassen. 

Von wegen "High Noon" oder "Show Down" – Papst Franziskus lacht und grüßt beim Verlassen der Synodenaula am 9. Oktober 2015 / CNA/Daniel Ibanez

Glaube, Liebe, Hoffnung statt "High Noon" und "Show-Down" – Eine Analyse zum Synoden-Stand

16. Oktober 2015

Von AC Wimmer

Spätestens mit Bekanntwerden des Plädoyers von Kardinal Reinhard Marx für eine Reihe dramatischer Reformen ist die Familiensynode dort angekommen, worauf sie mehreren Beobachtern zufolge seit über zwei Jahren hinsteuert, und mit ihr die katholische Weltkirche: Der vermeintliche Show-Down über den Vorschlag von Kardinal Walter Kasper nach einer Zulassung geschiedener Wiederverheirateter zum Sakrament der Kommunion. Doch dieser Eindruck ist oberflächlich.

Kardinal Reinhard Marx (rechts) ist Erzbischof von München und Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Berater des Papstes im Kardinalsrat "K9" und Präsident der Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen, COMECE.  / CTV

Im Wortlaut: Diese Rede hat Kardinal Marx vor der Familiensynode gehalten

16. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Auf der Synode über die Berufung und Mission der Familie im Vatikan hat am Mittwoch, 14. Oktober 2015, Kardinal Reinhard Marx für eine ganze Reihe dramatischer Änderungen plädiert. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag vor der Synode, wie ihn die Deutsche Bischofskonferenz nun publiziert hat.

Drei prominente Mitglieder der einzigen deutschsprachigen Gruppe: Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof Heiner Koch und Bischof Franz-Josef Bode / CNA/Petrik Bohumil

Im Überblick: Die bisherigen Berichte des deutschen Zirkels

15. Oktober 2015

Von CNA Deutsch

Nur eine der 13 Sprachgruppen der Familiensynode berät sich in deutscher Sprache. Hier ein vollständiger Überblick, was bisher vom Berichterstatter des „Circulus Germanicus", Berlins Erzbischof Heiner Koch, vorgelegt wurde.