Deutsche Bischöfe beraten über Migration, Reformationsgedenken, Europäische Union

Treffpunkt der Bischöfe: Das Priesterseminar in Fulda.
Foto: $traight $hooter via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Es sind aktuelle Themen, die unter den Nägeln brennen: Die andauernde Massenmigration in die Bundesrepublik und der Umgang der Kirche in Deutschland mit dieser Krise, eine katholische Beteiligung am Reformationsgedenken 2017, die Lage der Europäischen Union, die digitale Revolution sowie eine Auswertung des Weltjugendtags in Krakau – darüber wollen die 66 deutschen Bischöfe im Rahmen ihrer Herbst-Vollversammlung reden.

Wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilt, wird das Treffen vom 19. bis 22. September 2016 in Fulda von ihrem Vorsitzenden geleitet, dem Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx.

Im Mittelpunkt der Herbst-Vollversammlung stehe zudem der Studientag in Verantwortung der Caritaskommission, teilt die DBK mit, unter dem Motto: "Gemeinsam mit Gott hören wir einen Schrei – Armut und Ausgrenzung als Herausforderung für die Kirche und ihre Caritas".

Außerdem werden für die neue Arbeitsperiode bis zum Jahr 2021 die Mitglieder, Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der 14 Kommissionen der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Unterkommissionen gewählt.

An der Eröffnungssitzung nimmt der Apostolische Nuntius teil, Erzbischof Nikola Eterović. Als Gäste kommen der Erzbischof der chaldäisch-katholischen Kirche von Erbil im Irak, Bashar Warda, der Gleiwitzer Bischof Jan Kopiec aus Polen sowie Weihbischof Vincent Dollmann aus Straßburg.