Das sind die fünf Wunden Christi, von denen Papst Franziskus sprach

Hans Memlings Mater Dolorosa, 1475
Foto: Wikimedia (CC0)
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Papst Franziskus hat am Sonntag dazu ermuntert, beim Betrachten des Kruzifixes ein Vaterunser für jede der fünf Wunden Christi zu beten

Welche Wunden waren damit gemeint?

Natürlich nicht alle Verletzungen, die Jesus erlitt: Christus wurde ausgepeitscht, geschlagen, mit Dornen gekrönt und trug selbst sein eigenes Kreuz auf den Kalvarienberg. Ein langes Leiden – die Passion – für die Sünden der Welt. 

Die "fünf Wunden Christi" beziehen sich auf die Wunden, die er spezifisch durch die Kreuzigung erhalten hat: eine für jede Hand und jeden Fuß – und schließlich der Lanzenstoß in seine Seite.

Anhand dieser heiligen Wunden im Gebet der Weisheit Gottes besser zu verstehen: Das lehren die Meister der Mystik seit Jahrhunderten. Die aus Thüringen stammende Theologin und Heilige Gertrud von Helfta  – auch bekannt als Gertrud die Große – und die heilige Klara von Assisi betrachteten die Wunden in ihrem Gebet. 

In seinem Andachtsbuch "Das bittere Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi" beschreibt der heilige Alphons Maria Liguori den kleinen "Rosenkranz von den fünf Wunden des Gekreuzigten Jesus Christus".  

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