Neueste Nachrichten: Islamismus

Ein Fulani-Hirte in Kamerun. / Philippe Semanaz via Flickr (CC BY-SA 2.0).

"Fulani-Vereinigung" droht Christen: Kirchen schließen, sonst kommt es zu Angriffen

3. Dezember 2021

Von Jude Atemanke

Christen im nigerianischen Bundesstaat Zamfara sollen keine Gottesdienste mehr feiern, sonst drohen Angriffe, Entführungen und die Zerstörung ihrer Kirchen. Davor warnt eine "Fulani-Vereinigung" in einem Schreiben, das vom Büro des Polizeipräsidenten des Bundesstaates verbreitet wurde.

Demonstration in Nigeria 2018 / "Catalyst for Global Peace and Justice" / ACN

Nigeria: Ein Priester erzählt von seiner Entführung durch Fulani-Hirten

29. November 2021

Von Patience Ibile

Pater Awesuh beschrieb seinen Leidensweg kürzlich in einem Interview

Papst Franziskus empfängt den kroatischen Präsidenten Zoran Milanović im Vatikan, 15. November 2021.
 / Vatican Media

Kroatischer Präsident spricht bei Vatikanbesuch die Notlage der bosnischen Katholiken an

Der kroatische Präsident Zoran Milanović hat bei einem Besuch im Vatikan am Montag an die dramatische Situation der katholischen Minderheit in Bosnien und Herzegowina erinnert.

Mutter mit ihren Kindern in einem Flüchtlingscamp in Burkina Faso / Kirche in Not

Burkina Faso: Gezielte Verfolgung von Christen

Augenzeugen berichten von Gewalteskalation im Norden des Landes  

Kamilianer-Pater Mushtaq Anjum aus Pakistan. / Kirche in Not

Pakistan: Christen nach Taliban-Sieg stärker bedroht

Ordensmann weist auf Zusammenarbeit der Islamisten hin  

Schwester Gloria Cecilia Narváez / CEC

Nach beinahe fünf Jahren Entführung in Mali: Freigelassene Ordensfrau dankt Gott

20. Oktober 2021

Von Walter Sánchez Silva

Schwester Gloria Cecilia Narváez Argoti, eine Missionarin, die im Februar 2017 in Mali entführt und fast fünf Jahre lang festgehalten wurde, hat sich bei Gott und all jenen, die ihre Befreiung ermöglicht haben, öffentlich bedankt.

Bischof Mark Davies von Shrewsbury, England, in einer Aufnahme vom 4. April 2012 / Mazur/catholicchurch.org.uk.

Englischer Bischof fordert die Anerkennung der Sterbesakramente als "Notfalldienst"

Ein katholischer Bischof rief am Dienstag nach der Ermordung des britischen Abgeordneten Sir David Amess dazu auf, die Krankensalbung als "Notdienst" anzuerkennen.

Der verstorbene David Amess, Abgeordneter für Southend West (Essex, Vereinigtes Königreich) / davidamess.co.uk

Ermordeter britischer Politiker war Katholik und Lebensschützer

17. Oktober 2021

Von Jonah McKeown

Der Mord war nach Einschätzung der britischen Behörden offenbar ein Terror-Anschlag eines Islamisten: Ein britischer Abgeordneter ist am Freitag in einer Kirche im Südosten Englands von einem Täter mit einem Messer angegriffen worden.

Papst Franziskus begrüßt die kürzlich freigelassene Sr. Gloria Cecilia Narváez Argoti im Vatikan, 10. Oktober 2021. / Vatican Media

Nach vier Jahren als Geisel von Islamisten: Franziskus segnet freigekommene Nonne

Papst Franziskus hat am Sonntag eine kolumbianische Nonne begrüßt und gesegnet, die vor kurzem aus den Händen von Islamisten in Mali freigekommen ist, die sie vier Jahre lang als Geisel festgehalten haben.

Bischof Hilary Nanman Dachelem, C.M.F. von Bauchi, Nigeria, begutachtet die Schäden, die von Boko Haram und Fulani-Hirten an einer Pfarrkirche angerichtet wurden. / ACN

Kirche beklagt „schleichenden Genozid“ an Christen in Nigeria

Kirchenvertreter in Nigeria haben die Sorge geäußert, dass die Christen in ihrem Land Opfer eines Prozesses der ethnischen Säuberung unter Beteiligung des Staates sind.

Früher Morgen in Kabul, Afghanistan
 / Mohammad Rahmani via Unsplash

Nach Afghanistan: Deutsche Bischöfe fordern "ernsthafte Auseinandersetzung"

21. September 2021

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Die deutsche Bischofskonferenz hat heute zu einer "gründlichen und ernsthaften Auseinandersetzung" mit der aktuellen Situation in Afghanistan aufgerufen. Am Rande der diesjährigen Herbstvollversammlung sprachen drei Vertreter der Bischofskonferenz über das gescheiterte Engagement Deutschlands im nun von Islamisten zurückeroberten Land.

Der damals noch verbleibende Teil des World Trade Centers, umgeben von Trümmern, 27. September 2001 / Bri Rodriguez/FEMA News Photo

"Amerikas Besinnung auf Gott nach 9/11 dauerte nicht lange"

15. September 2021

Von Shannon Mullen

Vor zwanzig Jahren setzte sich Pater John A. Perricone an seinen Schreibtisch im Pfarrhaus der katholischen Kirche St. Agnes in Midtown Manhattan und begann zu schreiben.

Früher Morgen in Kabul, Afghanistan
 / Mohammad Rahmani via Unsplash

Vatikan ruft Staatengemeinschaft auf, Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen

25. August 2021

Von Courtney Mares

Ein Diplomat des Vatikans hat die Staaten der Welt aufgefordert, bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan "vom Reden zum Handeln überzugehen".

Ein Polizist steht am 21. August 2021 vor der St. Anthony's Church in Colombo Wache neben einem Plakat und schwarzen Fahnen. 
 / Ishara S. Kodikara/AFP via Getty Images

Oster-Terror weiter unaufgeklärt: Katholiken in Sri Lanka hissen schwarze Flaggen

25. August 2021

Von Jose Torres Jr.

Katholiken in Sri Lanka haben am Samstag schwarze Kleidung getragen und schwarze Flaggen gehisst, um ihre Empörung über die ihrer Meinung nach unzureichende Reaktion der Regierung auf den Anschlag auf Kirchen am Ostersonntag 2019 zu zeigen.

Kardinal Malcolm Ranjith am 13. Januar 2015.  / Alan Holdren / CNA Deutsch

Sri Lanka: Kardinal ruft zu Protesten wegen Umgang mit blutigen Oster-Anschlägen auf

Malcolm Kardinal Ranjith von Colombo hat die Bevölkerung zu einer Demonstration am 21. August aufgerufen, um gegen die Regierung zu protestieren, die bis heute die Bombenanschläge vom Ostersonntag 2019 nicht aufgeklärt hat.

Archvibild von Kämpfern der Taliban des Jahres 2010 / ISAF / isafmedia / Wikimedia  (CC BY-SA 2.0)

Nach Sieg der Taliban wächst die Sorge um Christen in Afghanistan

16. August 2021

Von Hannah Brockhaus

Ein in Afghanistan tätiges katholisches Hilfswerk hat gewarnt, dass die Sicherheit der Christen in dem Land in Gefahr ist, auch und gerade nachdem der Krieg für beendet erklärt worden ist.

Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel mit drei ihrer Kinder, nachdem sie am 1. Juli 2021 aus der Todeszelle in Pakistan entlassen wurden. / Foto mit freundlicher Genehmigung der Familie.

Nach 7 Jahren in der Todeszelle in Pakistan erhält christliches Paar Asyl in Europa

13. August 2021

Von Hannah Brockhaus

Ein christliches Ehepaar, das in Pakistan wegen falscher Blasphemievorwürfe sieben Jahre in der Todeszelle saß, hat in einem europäischen Land Asyl erhalten. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation ADF International kamen Shagufta Kausar und Shafqat Emmanuel diese Woche in Europa an, nachdem ihr Todesurteil Anfang Juni vom Obersten Gerichtshof in Lahore aufgehoben worden war. Die Eltern von vier Kindern sagten, sie seien "so erleichtert, endlich frei zu sein" und glücklich, nach acht sehr schwierigen Jahren wieder mit ihren Kindern vereint zu sein. Die christlichen Ehepartner wurden am 1. Juli aus dem Gefängnis entlassen. Das Land, in dem ihnen Asyl gewährt wurde, wurde aus Sicherheitsgründen nicht genannt. "Obwohl wir unser Land vermissen werden, sind wir froh, endlich in Sicherheit zu sein. Hoffentlich werden die Blasphemiegesetze in Pakistan bald abgeschafft, damit andere nicht das gleiche Schicksal erleiden wie Shagufta und ich", sagte Shafqat Emmanuel. Das Paar hatte nach der Nachricht von seinem Freispruch und seiner Entlassung aus der Todeszelle Morddrohungen erhalten. Emmanuel sagte, er und seine Frau seien ADF International und der Jubilee Campaign, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit für Minderheiten einsetzt, dankbar, dass sie ihnen geholfen und sie in Sicherheit gebracht haben. "Wir sind hocherfreut, dass Shagufta und Shafqat endlich freigelassen wurden und in Sicherheit sind", sagte Tehmina Arora, Leiterin der Interessenvertretung von ADF International in Asien. "Traurigerweise ist ihr Fall kein Einzelfall, sondern zeugt von der Notlage, in der sich viele Christen und andere religiöse Minderheiten heute in Pakistan befinden", sagte sie. Im Jahr 2013 lebte das arme christliche Ehepaar mit seinen Kindern auf einem Missionsgelände der Gojra-Kirche im pakistanischen Punjab, als angeblich blasphemische Textnachrichten von einem angeblich auf Shagufta Kausars Namen registrierten Mobiltelefon an einen Geistlichen und einen Anwalt geschickt wurden. Kausar behauptete, dass ihr Handy zum Zeitpunkt der Versendung der Nachrichten einen Monat lang verloren gegangen war. Nachdem er geschlagen und ihm gedroht wurde, dass seine Frau entkleidet und gezwungen würde, nackt durch die Stadt zu laufen, legte Emmanuel ein falsches Geständnis ab. Obwohl sie weder lesen noch schreiben konnten und daher nicht in der Lage waren, die Botschaften abzuschicken, wurden Kausar und ihr Ehemann am 21. Juli 2013 verhaftet und wegen Gotteslästerung angeklagt. Ein Sitzungsgericht verurteilte sie zum Tod durch den Strang. Sie verbrachten mehr als sieben Jahre im Gefängnis, während sie auf das Ergebnis einer Berufung beim Obersten Gerichtshof von Lahore warteten, der sie Anfang Juni von der Anklage freisprach. Das pakistanische Strafgesetzbuch stellt Äußerungen unter Strafe, die die islamische Staatsreligion beleidigen oder beschmutzen, doch wird es häufig gegen religiöse Minderheiten eingesetzt, und viele Anschuldigungen sind Berichten zufolge falsch. Pakistan gehört zu den strengsten Blasphemiegesetzen der Welt und ist eines von nur vier Ländern, in denen die Todesstrafe auf Blasphemie steht. Kausar und Emmanuel wurden von Rechtsanwalt Saiful Malook verteidigt, demselben Anwalt, der sich auch für Asia Bibi einsetzte, eine andere christliche Ehefrau und Mutter, die in Pakistan fälschlicherweise der Blasphemie beschuldigt wurde. Bibi verbrachte acht Jahre in der Todeszelle, bevor sie 2018 vom Obersten Gerichtshof Pakistans freigesprochen wurde. Sie erhielt den Flüchtlingsstatus in Kanada, wo sie seit Mai 2019 mit ihrer Familie lebt. Rechtsanwalt Malook sagte, das Urteil im Fall von Kausar und Emmanuel sei "in der Substanz viel, viel besser als der Fall von Asia Bibi." Arora von ADF International sagte, das Urteil sei ein positiver Präzedenzfall dafür, wie elektronische Beweise bewertet werden sollten, während Malook sagte, man hoffe, dass mehr Menschen, die aufgrund von Textnachrichten der Blasphemie beschuldigt werden, bald aus dem Gefängnis entlassen werden. ADF International ist eine glaubensbasierte Organisation, die sich für den Schutz der Grundfreiheiten und die Förderung der Menschenwürde einsetzt. Sie hat Büros in den Vereinigten Staaten und Europa.

Schwester Gloria Cecilia Narváez / CEC

Schwester Gloria Cecila Narvez: Gebetsaufruf für die 2017 in Mali entführte Nonne

12. August 2021

Von Walter Sánchez Silva

Eine Initiative, die auf die Verfolgung von Christen aufmerksam machen will, veröffentlichte am Freitag ein Video, in dem sie um Gebete für Schwester Gloria Cecilia Nárvaez Argoti bittet, eine Missionarin, die im Februar 2017 in Mali entführt wurde.

Rita and Rami feiern Hochzeit / ACN

Rita und Rami: Die Geschichte zweier junger Christen im Irak, die vor dem IS flohen

11. August 2021

Der sechste Tag im August 2014 hat sich ins Gedächtnis der irakischen Christen für immer eingebrannt. 

Feier der heiligen Messe in Kandahar, Afghanistan am 23. Dezember 2021  / U.S. Navy photo by chief photographer's mate Johnny Bivera (Public Domain).

Was der Abzug aus Afghanistan für die Christen im Land bedeutet

3. August 2021

Von Andrea Gagliarducci

Es gibt nur eine einzige katholische Kirche in islamischen Republik Afghanistan.