Kardinal Bo und Kardinal Sarah sprechen beim Eucharistischen Weltkongress

Das Parlamentsgebäude in Budapest
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Mehr als 25 Kardinäle und Bischöfe werden am Internationalen Eucharistischen Kongress in Budapest teilnehmen, zu dessen Rednern auch Kardinal Charles Maung Bo und Kardinal Robert Sarah gehören werden.

Der Internationale Eucharistische Kongress, eine Feier der Realpräsenz Jesu Christi in der Eucharistie mit Teilnehmern aus der ganzen Welt, wird vom 5. bis 12. September in der ungarischen Hauptstadt stattfinden.

Papst Franziskus hat gesagt, dass er plant, Ungarn zu besuchen, um an der Abschlussmesse am 12. September auf dem Heldenplatz in Budapest teilzunehmen.

Der irakische Kardinal Louis Raphaël Sako, der indische Kardinal Oswald Gracias, der nigerianische Kardinal John Onaiyekan, der venezolanische Kardinal Baltazar Enrique Porras Cardozo, der kanadische Kardinal Gérald Lacroix, der luxemburgische Kardinal Jean-Claude Hollerich und der syrische melkitisch-griechisch-katholische Patriarch Youssef Absi sind unter den aufgeführten Teilnehmern der achttägigen Veranstaltung.

Auf dem Programm stehen zudem die renommierten Theologen Marianne Schlosser  und Helmut Hoping sowie Mary Healy, Professorin für Heilige Schrift am Sacred Heart Major Seminary in Detroit – und Barbara Heil, eine amerikanische Mutter von acht Kindern, die zum Katholizismus konvertierte, nachdem sie als evangelische Missionarin in 55 Ländern tätig war.

Auch der bekannte Leiter des Gebetshauses in Augsburg, der Theologe Johannes Hartl, nimmt aus Deutschland teil. Aus Österreich wird Georg Schwartz von der Gemeinde Cenacolo erwartet.

Der 52. Internationale Eucharistische Kongress, der für September 2020 in Ungarn geplant war, war wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben worden.

Der ungarische Primas, Kardinal Péter Erdő, erklärte im Interview mit dem katholischen Fernsehsender EWTN im Juni 2019, worum es beim Kongress geht:

"Um Jesus Christus in Budapest zu begegnen. Christus begegnen: das ist der Punkt. Und Jesus Christus ist der Mittelpunkt unseres Glaubens".

Die Zentralität der Person Jesu Christi sei vielleicht eines der wichtigsten Elemente des Eucharistischen Kongresses, so der Kardinal.

"Jesus Christus ist eine geschichtliche Person, nicht nur eine Legende, nicht nur ein schönes Symbol. Darum ist auch sehr wichtig, was uns mit ihm geschichtlich verbindet. Und da haben wir die Gemeinschaft, die Kirche, die Tradition. Das ist sehr wichtig. Und natürlich muss all dieses Erbe jetzt gelebt werden. Die Probleme der heutigen Welt müssen uns beunruhigen, damit wir im Lichte von Jesus Christus die richtigen Antworten finden können und realisieren können, was in unsere Macht steht".

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