"Synodaler Weg" und Grenzkrise: Bischof Bätzing besucht Erzbischof Stanisław Gądecki

Gespräch der Vorsitzenden der deutschen und polnischen Bischofskonferenzen

Erzbischof Stanisław Gądecki ist Präsident der polnischen Bischofskonferenz
Foto: Episkopat.pl

Der Limburger Bischof Georg Bätzing besucht am kommenden Dienstag den Erzbischof von Posen (Poznan), Stanisław Gądecki um über den deutschen "Synodalen Weg" und andere kontroverse Themen zu sprechen.

"Ich weiß, dass es in Polen manche Vorbehalte gegenüber dem Synodalen Weg in unserem Land gibt. Deshalb ist es gut und wichtig, darüber in einen vertieften Meinungsaustausch zu treten", räumte Bischof Bätzing ein.

Neben diesem heißen Eisen sind nach Angaben der deutschen Bischofskonferenz die allgemeine Situation der Kirche in Polen und Deutschland sowie die aktuelle politische Lage auf der Tagesordnung des Treffens, darunter auch der Grenzkonflikt um Migranten an der polnisch-weißrussischen Grenze.

Eigentlich habe er "den polnischen Amtskollegen" schon kurz nach seiner eigenen Wahl zum Konferenz-Vorsitzenden besuchen wollen, so Bätzing. "Aber Corona und ein vom Heiligen Vater anberaumter Ad-limina-Besuch der polnischen Bischöfe in Rom haben die Pläne bislang durchkreuzt. So freue ich mich umso mehr, jetzt mit Erzbischof Gądecki zusammentreffen zu können."

Begegnungen der Vorsitzenden seien wichtiger Teil des Austauschs, den die beiden Bischofskonferenzen seit mehreren Jahrzehnten pflegten. "Mit keiner anderen Bischofskonferenz stehen wir in so engem und regelmäßigem Kontakt", so Bätzing, der am 30. November die polnischen Nachbarnation besuchen will.

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