Im Überblick: Vier wichtige Meldungen der Woche aus und über die Weltkirche

Malis Bischöfe warnen vor Islamisierung *** Hunderttausende beten Rosenkranz an Polens Grenzen *** Schutz der Kinder im Digitalen Zeitalter *** USA: Spätabtreibungen sollen verboten werden

Islamisten im Norden Malis
Foto: Flickr / Magharebia (CC BY-SA 20)
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Malis Bischöfe warnen vor Islamisierung *** Hunderttausende beten Rosenkranz an Polens Grenzen *** Schutz der Kinder im Digitalen Zeitalter *** USA: Spätabtreibungen sollen verboten werden 

Malis Bischöfe: Islamisten bedrohen Christentum

Die Christen Malis geraten immer mehr unter Druck durch gewalttätige Islamisierung, warnen Malis Bischöfe. Kirchen würden gestürmt und Kruzifixe und Heiligenfiguren zerstört; in mehreren Regionen des Landes seien Christen selbst vermehrt Opfer radikal-muslimischer Angriffe geworden, warnte nun der Generalsekretär der Bischofskonferenz der westafrikanischen Nation, Pfarrer Edmond Dembélé. 

Die Situation in Mali ist seit Jahren instabil: Bereits 2012 hatten französische Truppen im Norden des Landes mehrere dschihadistische Gruppen vertrieben, die als Anhänger des Islamischen Staates oder Al-Qaidas ganze Landstriche besetzten.

Hunderttausende beten Rosenkranz an Polens Grenzen

Zum Abschluss des 100-jährigen Fatima-Jubiläums haben Polens Bischöfe die Gläubigen aufgerufen, sich an einem gemeinsamen Rosenkranz rund um Polen zu beteiligen.

Bis zu eine Million Gläubige werden am morgigen Samstag, 7. Oktober – dem Fest des Heiligsten Rosenkranzes – entlang der Grenzen Polens erwartet. Der Rosenkranz sei eine mächtige Waffe im Kampf gegen das Böse, so die Veranstalter auf der Website, und ein kraftvolles Gebet, welches das Schicksal Polens, Europas und der ganzen Welt beeinflussen könne.

Internationale Konferenz zum Schutz von Kindern

Führende Experten aus aller Welt beraten diese Woche an der Päpstlichen Universität Gregoriana über den Schutz von Kindern in der Digitalen Welt.

Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beraten über Strategien zur Vorbeugung von Missbrauch und Manipulation von Kindern. Ärzte referieren dabei unterem auch über die Risiken und Gefahren der Pornographie für die Gesellschaft, besonders Schutzbefohlene. 

Das Repräsentantenhaus des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der – wenn er vom Senat bestätigt und von Präsident Trump unterzeichnet wird – Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche verbietet.

Die Gesetzesvorlage verbietet den Großteil der Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche. Ausnahmen sind Fälle von Vergewaltigung, Inzest oder Lebensgefahr für die Mutter.

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