„Die mehrheitliche Meinung im Ständigen Rat war, dass es in der aktuellen Situation nicht sinnvoll ist, in die Debatte und damit in den Wahlkampf öffentlich einzugreifen.“
Letztlich gelte: „Bildung, Chancengerechtigkeit und Familienförderung müssen Hand in Hand gehen.“
Das Christentum wähle einen Weg, der „in unserem Alltag das Kreuz Jesu Christi aufstellt und damit Leiden, Angst und Zweifel nicht verdrängt, sondern zur Betrachtung zur Verfügung stellt“.
Die gegenwärtige Debatte sei dazu geeignet, „alle in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten zu diffamieren, Vorurteile zu schüren“, hieß es.
Eine „pauschale Verdächtigung von Migranten und Migrantinnen, vor allem von Menschen mit muslimischem Hintergrund, missachtet den Menschen, der da steht“.
Im Januar 2010 hatte Pater Klaus Mertes SJ den jahrelangen sexuellen Missbrauch von Schülern durch Jesuiten in den 70er und 80er Jahren öffentlich gemacht.
Bischof Georg Bätzing machte sich stattdessen für eine freiwillige Entscheidung stark.
Ein weiteres Thema des Interviews war die Migrationsfrage.
„Wir müssen im Alltag den dumpfen Vorurteilen widersprechen und mit Zivilcourage denen beistehen, die verbal oder physisch angegriffen werden“, forderte Bätzing.
Die gesellschaftliche „Entwicklung im Sinne der Gleichberechtigung der Geschlechter haben kirchliche Strukturen nicht in gleichem Maße nachvollzogen“, schrieb Elke Büdenbender.
Ruanda unterstütze bewaffnete Milizen in der Provinz Nord-Kivu im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und boykottiere Friedensverhandlungen.
Die Kirche solle Präsenz und Haltung zeigen „mit dem, an was man glaubt“, erklärte Gmür.
Wer als erste Amtshandlung „Arme durch die Ankündigung von Massenabschiebungen in die Verzweiflung stürzt“, sei „sicher nicht von Gott gesandt“.
An der Liebe Christi festzuhalten sei „kein einfacher Weg, sondern ein tastender Weg“, sagte der Würzburger Bischof Franz Jung.
„Wie verbreitet ist es doch, zu lügen und belogen zu werden, in fast allen Bereichen, auch in der Politik“, sagte der Bischof.
Abt Bernhard Eckerstorfer OSB zeigte sich überzeugt, dass sein Kloster „weiterhin und verstärkt Kontaktstelle zu Gott sein und immer mehr werden“ könne.
„Es war gut spürbar, wie groß die Bereitschaft ist, über die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltschutz zu sprechen“, sagte Lohmann.
Betrachtungen zur „Theologie des Leibes“ – 31
Die heutige „Ordnung“ gelte es „zu bewahren, zu erhalten und dort, wo es notwendig wird, auch entschlossen zu verteidigen“, forderte Krämer.
Die Missbrauchsstudie von Bozen-Brixen war die erste in einer italienischen Diözese.