Lebensschutz

Schwangerschaft (Symbolbild) / Jonathan Borba / Unsplash

Wie die EKD den unbedingten Lebensschutz relativiert

Gastkommentar

19. Oktober 2023

Von Thorsten Paprotny

Ein Gastkommentar von Thorsten Paprotny

Christian Peschken im Gespräch mit Thomas Seiler (Naturwissenschaftler, Lebensrechtler, Katholik) /

UN-Blog: Im Einsatz für das Lebensrecht

Christian Peschken im Gespräch mit Thomas Seiler (Naturwissenschaftler, Lebensrechtler, Katholik)

Christian Peschken im Gespräch mit Thomas Seiler, einem Naturwissenschaftler, Lebensrechtler und Katholiken /

UN-Blog: Die Antibabypille ist eine Form der Abtreibung

Christian Peschken im Gespräch mit Thomas Seiler, einem Naturwissenschaftler, Lebensrechtler und Katholiken

Marsch für das Leben: Teilnehmer vor dem Reichstag am 17. September 2017. / EWTN.TV / Rudolf Gehrig

EXKLUSIV: Führende Lebensschützerin Linder verwahrt sich gegen Diffamierung als "rechts"

Im Beisein von Bischof Felix Genn von Münster hatte die Publizistin Liane Bednarz Ende März den Marsch für das Leben in Berlin in die rechte Ecke gerückt. Die Organisatorin des Marsches wehrte sich.

Christian Peschken (EWTN Deutschland) im Gespräch mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis /

UN-Videoblog: Die Abwärtsspriale des Bösen

Blog

10. Oktober 2022

Von Video-Blog*

Christian Peschken (EWTN Deutschland) im Gespräch mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.

Clara Steinbrecher / screenshot / YouTube / Shalom World Deutsch

Initiative Maria 1.0 will "dem stillen Schrei der treuen Katholiken" Gehör verschaffen

Im Gespräch

24. August 2022

Von CNA Deutsch

Im Gespräch mit CNA Deutsch erläutert die Leiterin der Initiative Maria 1.0, Clara Steinbrecher, warum sie einen offenen Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz lanciert hat.

Schwangere / Flickr / Bayu Aditya (CC BY-20)

Wer ungeboren ist, gilt in diesem postchristlichen Europa nicht als Mensch

Gastkommentar von Cornelia Kaminski (Aktion Lebensrecht für Alle) zur Abstimmung im EU-Parlament über ein "Recht auf Abtreibung".

Weihbischof Thomas Maria Renz / screenshot / YouTube / dioezese_rs

Weihbischof Renz: "Verlust des Unrechtsbewusstseins" ist Grund für Abtreibungen

Es müsse darum gehen, den schwangeren Frauen zu erleichtern, das "neue Leben zu bejahen".

Illustration /  Diana Polekhina / Unsplash (CC0)

Über Suizidbeihilfe in kirchlichen Häusern

Ein Gastkommentar zu einer „Ökumenischen Stellungnahme“

Schwangere Frau  / Pixabay

Lebensschutz heute – oder „Mehr Fortschritt wagen“?

Gastkommentar

24. November 2021

Von Thorsten Paprotny

Lebensschutz heute – oder „Mehr Fortschritt wagen“? / von Thorsten Paprotny Anmerkungen zum „Koalitionsvertrag“   Heute wurde der „Koalitionsvertrag“ der sogenannten „Ampel“ als Fortschrittsprogramm öffentlich vorgestellt und inszeniert. Christen, Andersgläubige und für den Lebensschutz einstehende Agnostiker können auf Seite 116 explizit lesen, was offenbar als „Fortschritt“ verstanden wird: „Schwangerschaftsabbrüche sollen Teil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung sein. Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung. Sogenannten Gehsteigbelästigungen von Abtreibungsgegnerinnen und Abtreibungsgegnern setzen wir wirksame gesetzliche Maßnahmen entgegen. Wir stellen die flächendeckende Versorgung mit Beratungseinrichtungen sicher. Schwangerschaftskonfliktberatung wird auch künftig online möglich sein. Ärztinnen und Ärzte sollen öffentliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen können, ohne eine Strafverfolgung befürchten zu müssen. Daher streichen wir § 219a StGB.“ Dass Ärzte künftig mit dem Thema „Schwangerschaftsabbruch“ vertraut sein müssen oder zu einer Fortbildung verpflichtet werden können, zeigt an, dass die Aufgaben des Heilberufes offenbar umgedeutet werden. Dass grundsätzlich die „Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen“ als Element einer „verlässlichen Gesundheitsversorgung“ angesehen wird und Beratungsgespräche mit Schwangeren in den Raum der Virtualität verlagert werden, stimmt sicher nicht nur Katholiken mehr als nachdenklich. Anders gesagt: Ich hoffe, dass Katholiken, Kleriker wie Weltchristen, diesen Koalitionsvertrag genau lesen. Auch viele Protestanten wird und sollte das empören. Man mag erahnen, was hinsichtlich Suizidbeihilfe noch verfügt werden wird. Und wie stehen Sie, liebe Schwestern und Brüder im Glauben, zum Lebensschutz?  Ich halte es mit dem Regensburger Bischof Dr. Voderholzer, der beim Gottesdienst, mit dem am 16. September 2017 der Berliner „Marsch für das Leben“ endete, an die Verfassung erinnerte und in seiner Predigt ausführte: „Das Grundgesetz unseres Landes hat – unter dem Eindruck der Folgen einer menschenverachtenden Ideologie – im ersten Artikel festgehalten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung der staatlichen Gewalt.“ In Artikel 2 heißt es: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“ (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) Diese Rechte gelten für das Leben jeder menschlichen Person vom ersten Augenblick der Empfängnis bis zu ihrem letzten Atemzug, unabhängig davon, ob die betreffende Person den ästhetischen, ökonomischen oder sonstigen Erwartungen und Vorstellungen anderer oder der Gesellschaft entspricht. Jede menschliche Person ist ein Zweck an sich selbst, darf dementsprechend auch nicht anderen Interessen geopfert werden. Diese elementaren Einsichten, erarbeitet vor allem von der großen deutschen Philosophie, sind der menschlichen Vernunft evident. Und sie gehören zum Fundament unserer freiheitlichen Gesellschaft. Wir sollten sie und ihren philosophisch einsichtigen Geltungsanspruch nicht leichtfertig preisgeben und uns nicht zu früh auf die Position des Glaubens stützen. Das Thema Lebensrecht ist nicht erst ein christliches Thema, es ist ein Menschheitsthema. Es geht um das Recht, um die Anerkenntnis des Rechtes anderer, die meinem Handeln Grenzen setzen. Und es geht letzten Endes um das Funktionieren des Rechtsstaates.“ Damit hat Bischof Voderholzer ein ganz anderes, nämlich das wahre Fortschrittsprogramm charakterisiert – für Christen, Andersgläubige und Agnostiker.  

Illustration / Giammarco Boscaro / Unsplash (CC0)

Lebensschutz im Spannungsfeld zwischen Rechtsobjekt und Rechtssubjekt

Essay

2. August 2020

Von Lothar C. Rilinger

"Diese Organisationen tarnen sich als Anbieter medizinischer Versorgung, doch ihr primäres Ziel ist es, massenhaft Abtreibungen in eigenen Kliniken durchzuführen".

Bischof Felix Genn / Wikimedia / Ruecki (CC BY-SA 3.0)

Bischof Genn: "Das Leben ist die kostbarste Gabe Gottes."

Was mich betrifft, so hatte ich eigentlich nicht vor, die heilige Messe aus dem Münsteraner Paulusdom heute über Livestream mitzufeiern.

Der CNA Deutsch Podcast erscheint jeden Freitag. / Unsplash / CNA Deutsch

Trump beim "March for Life" | Marx zum "Synodalen Weg" | Papst zum Nahostkonflikt

Podcast

24. Januar 2020

Von AC Wimmer

Donald Trump beim "March for Life" | Kardinal Marx zum "Synodalen Weg" | Papst Franziskus zum Nahostkonflikt: Der CNA Deutsch Podcast am 24. Januar 2020. ▶️ JETZT HÖREN & ABONNIEREN.

Robert Spaemann vor dem Obelisken vor Santa Maria Sopra Minerva in Rom.
 / EWTN/Paul Badde

Den Stimmlosen eine Stimme geben. Ad memoriam Robert Spaemann

Nachruf

19. Dezember 2018

Von Manfred Spieker

Robert Spaemann war ein großer Philosoph, ein konsequenter Verteidiger des Lebensrechts und ein einfühlsamer und hilfreicher Freund.

Babyfüße  / Kalle Gustafsson_via Flickr (CC BY-2.0)

Das Recht auf Leben und die richtigen Lösungen

Gastkommentar

30. November 2018

Von CNA Deutsch

Rede der Lebensschützerin Angelika de Poncharra beim Marsch fürs Leben in Wien

Teilnehmer des Marsches für das Leben in Berlin am 17. September 2016. /  EWTN.TV / Rudolf Gehrig

Warum ich immer noch keinen Bock auf den "Marsch fürs Leben" habe

Gastkommentar

18. September 2018

Von Rudolf Gehrig

Seit einigen Jahren fahre ich jährlich zum "Marsch fürs Leben" nach Berlin. Ja, die Zahl der Teilnehmer ist seit den letzten Jahren gestiegen und das ist auch gut so. Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen Gesicht zeigen und der Politik klarmachen, dass die schwächsten Glieder der Gesellschaft mehr Schutz brauchen. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, einen Kampf gegen Windmühlen zu führen.

"Warum nicht lieber in gute Aufklärung, ein gutes Hilfsnetz und bessere Förderung von Frauen mit Kindern und Familien investieren, damit der Mut bestärkt wird, ein Kind auszutragen, was vielleicht nicht geplant wa?"
 / Pixabay (CC0)

Weltfrauentage sollten das Leben feiern

Blog

12. März 2018

Von Elisabeth Illig

Diese Woche im Blog "Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter": Die Konsequenzen eines falschen Verhältnisses zu Sexualität und Körper – und warum zum Leben ermutigen immer besser ist als zum Töten ungeborener Kinder

"Gottes- und Nächstenliebe verschmelzen: Im Geringsten begegnen wir Jesus selbst, und in Jesus begegnen wir Gott."(Aus: Papst Benedikt XVI., Enzyklika Deus Caritas Est) / Pixabay / kirkandmimi

Mehr Nächstenliebe für Tiere als Menschen?

Blog

27. November 2017

Von Elisabeth Illig

"Wenn Menschen Einbrüche in landwirtschaftliche Stallungen feiern, weil dort vermeintlich der Tierschutz in Gefahr ist, aber gleichzeitig Lebensschützer, die gegen Abtreibung demonstrierten, beschimpft und angegriffen werden, dann werde ich nachdenklich."

Das Podiumsgespräch  / 1000plus / Simon Püschel

Netzwerk der Nächstenliebe

Gastkommentar

30. Oktober 2017

Von Simon Püschel

Wie viele Köpfe braucht es, um die Welt zu verändern? Wenn man sich beim Kongress von 1000plus umhört, bekommt man den Eindruck: Vielleicht reicht es ja, wenn sich einige Hundert zusammentun. Denn so viele Menschen haben sich am vergangenen Wochenende in Fürstenfeldbruck bei München versammelt, um eines zu feiern: das Leben.

Jacob Rees-Mogg (48) ist Politiker der konservativen Partei. / UK Parliament (CC BY 3.0)

Braucht Deutschland einen "Thomas Morus des Frühstücksfernsehens"?

Leitartikel

14. September 2017

Von AC Wimmer

Warum es Politiker vom Schlag eines Jacob Rees-Mogg nicht in Deutschland gibt, mag mehrere gute Gründe haben. Die Tatsache, dass der britische Abgeordnete praktizierender Katholik ist, und dazu in der Öffentlichkeit mutig steht, sollte jedoch keiner sein.